Der Europameister siegt auch in Tabor
Der Holländer Lars Van der Haar ist der neue Europameister im Cyclo Cross. Sein neues Trikot scheint ihm Flügel zu...
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Es ist sicher nicht das Frühjahr von Nikodemus Holler vom Team Bike Aid. Zwar zeigte er auf der ersten Etappe...
Pascal Ackermann ist nicht alleine bei der diesjährigen etwas verspätet stattfindenden Ausgabe der Algarve Rundfahrt. Zumindest was seine seine...
Die Tour of the Alpes ist ein 5 tägiges Rennen über die Alpen. Mit Rennrädern. Versteht sich. Die Etappen haben...
Eigentlich hatte ich gedacht, dass Jasper Philipsen seine Lehren aus den Auseinandersetzungen mit Cavendish gezogen hatte. Zuletzt konnte er zweimal...
Da hat man einmal Cavendish im Griff und dann scheitert man doch. André Greipel wird es gelassen sehen. Diesmal war...
Als Mark Cavendish dieses Jahr zum Deceuninck Quickstep Team wechselte, sprachen viele davon, dass man einen alten Gaul seine verdiente...
Dieses Wochenende gab es einiges an Radsport zu sehen. Nicht an den coronaverseuchten Radsporfeldrändern in Flandern. Dort, wo die Truppen...
Die 4. Etappe der Tour de France 2026 führte am Dienstag über 181,9 Kilometer von Carcassonne nach Foix –...
Pyrenäen-Premiere unter Rauch Am 6. Juli 2026 ging es von Katalonien nach Frankreich, 195,9 Kilometer von Granollers nach Les Angles, klassifiziert als Hochgebirgsetappe mit 3.906 Höhenmetern. Es war der erste Tag, an dem die 113. Tour die Pyrenäen überquerte, Start in Spanien, Ziel auf 1.794 Metern in den französischen Pyrénées-Orientales. Überschattet wurde alles von den Waldbränden rund um Font Romeu. Wegen Hitzewelle und Brandgefahr sperrten Präfekt und ASO...
Barcelona hat am Sonntag eine der großzügigsten Gesten der Tour-Geschichte gesehen – und einen neuen mexikanischen Helden. Doch eines...
Die erste Etappe der Tour de France 2026 in Barcelona bot gestern einen Auftakt, der sportlich wie atmosphärisch Maßstäbe setzte....
Gestern Abend, am Donnerstag, dem 2. Juli 2026, hat die Tour de France ihre 113. Ausgabe offiziell eröffnet. Zwei Tage vor dem Start wurden die 23 Teams mit ihren 184 Fahrern in Barcelona vorgestellt – nicht in einer Halle, sondern auf offener Straße, mit der Sagrada Família als Kulisse. Die Zeremonie begann gegen 18:30 Uhr und folgte einem für Barcelona typischen Drehbuch: Die Mannschaften rollten im Schritttempo vom modernistischen Hospital de Sant Pau los, fuhren die komplett gesperrte Avinguda Gaudí hinunter und wurden direkt vor den Türmen Gaudís einzeln auf die Bühne gerufen. Die Stadt hatte den Korridor bewusst gewählt, um aus einem protokollarischen Akt ein kulturelles Weltereignis zu machen. Zehntausende säumten die Strecke. Sportstadtrat David Escudé, einer der Architekten des Grand Départ, sagte im Vorfeld, Barcelona habe seit den Olympischen Spielen 1992 nichts Vergleichbares mehr erlebt. Nur drei Wochen nach dem Besuch von Papst Leo XIV. stand die Sagrada Família damit erneut im Zentrum eines globalen Medienmoments – diesmal mit Rennrädern statt Messgewändern. Wer stand auf der Bühne Der Titelverteidiger kam zum Schluss. Traditionell schließt das Team des Vorjahressiegers die Parade. Kurz vor 20 Uhr rollte das UAE Team Emirates von Tadej Pogačar als letztes vor die Basilika. Der Slowene jagt in diesem Jahr seinen fünften Toursieg und damit den Anschluss an die ewigen Rekordhalter Merckx, Hinault, Anquetil und Indurain. Direkt davor: Jonas Vingegaard mit Visma–Lease a Bike, der nach starkem Frühjahr den nächsten Anlauf nimmt, und Frankreichs großes Talent Paul Seixas, dem viele bereits die Rolle des dritten Favoriten zuschreiben. Besonders laut wurde es für Caja Rural. Das spanische ProTeam erhielt eine der Wildcards und startet erstmals seit über zehn Jahren wieder bei der Tour – als zweites spanisches Team neben Movistar. Mit den Katalanen Abel Balderstone und Joel Nicolau hatte es gleich zwei Lokalmatadoren im Aufgebot. Insgesamt wurden alle 23 Mannschaften vorgestellt – die 18 WorldTeams plus Tudor, Q36.5, Cofidis, TotalEnergies und Caja Rural. Während die Fahrer auf der Rampe posierten, sprachen die Kapitäne parallel im Auditorium von Sant Pau mit der internationalen Presse, ein neues Format, um den engen Zeitplan zu entzerren. Warum Barcelona Es ist erst das dritte Mal, dass die Tour in Spanien startet – nach San Sebastián 1992 und Bilbao 2023 – und das erste Mal in Barcelona. Die Stadt hat bereits 1957, 1965 und 2009 Etappen beherbergt, doch ein Grand Départ ist eine andere Dimension. Tour-Direktor Christian Prudhomme sprach von einer Herzenswahl, Bürgermeister Jaume Collboni von einem neuen Kapitel für eine Stadt, die schon Fußball-WM, Olympia und America’s Cup gesehen hat. Wie geht es weiter Schon am Samstag, 4. Juli, fällt der erste sportliche Startschuss: ein Mannschaftszeitfahren über 19,7 Kilometer, das am Forum beginnt, an der Sagrada Família vorbeiführt und nach zwei Anstiegen zum Olympiastadion auf dem Montjuïc endet. Anders als früher gibt es keine einheitliche Teamzeit – jeder Fahrer bekommt seine individuelle Zeit für das Gesamtklassement. Am Sonntag folgt die zweite Etappe von Tarragona zurück nach Barcelona, am Montag verlässt der Tross Katalonien in Granollers Richtung Pyrenäen. Gestern ging es aber noch nicht um Sekunden. Es ging um Bilder: 184 Fahrer im Abendlicht, die Basilika im Rücken, eine Stadt, die sich selbst als Welthauptstadt des Sports inszeniert. Barcelona hat die Teampräsentation nicht einfach abgehalten – es hat sie zu einer Prozession gemacht. Und damit den Ton gesetzt für eine Tour, die schon vor dem ersten Pedaltritt historisch wirkt. https://www.facebook.com/share/v/1BJRJZbKEJ/
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Die letzte echte Bergprüfung des Giro 2026 hat gehalten, was sie versprach. Am 30. Mai führte die 20. Etappe über 200 Kilometer von Gemona del Friuli hinauf nach Piancavallo, mit 3.751 Höhenmetern, einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 39,5 km/h und dem doppelten Anstieg des 14,5 Kilometer langen Schlussbergs, im Schnitt 7,8 Prozent steil, maximal 14 Prozent. 152 Fahrer nahmen die Etappe in Angriff, 152 kamen oben an. Gedenken und frühe Flucht Der Start stand im Zeichen der Geschichte. In Gemona pausierte das Peloton am Friedhof, um an die Opfer des Friaul-Erdbebens von 1976 zu erinnern, genau 50 Jahre danach. Jonas Vingegaard trug ein modifiziertes Rosa Trikot mit der Aufschrift „Friuli thanks and does not forget“. Sportlich ließ sein Team Visma | Lease a Bike zunächst nichts anbrennen. Nach mehreren Attacken durfte eine siebenköpfige Gruppe ziehen: Jonas Geens, Jack Haig, Guillermo Thomas Silva, Axel Huens, Andreas Leknessund, Larry Warbasse und Manuele Tarozzi. Silva holte den Zwischensprint, Leknessund die Punkte am Clauzetto. Am ersten Piancavallo schmolz die Gruppe auf Haig, Warbasse und Leknessund zusammen. Dahinter sprintete Giulio Ciccone aus dem Feld um den sechsten Platz am Gipfel und machte damit die Bergwertung rechnerisch zu – die maglia azzurra war ihm nicht mehr zu nehmen. Der Angriff, der alles klärte Vor dem finalen Anstieg formierte sich eine neue Spitzengruppe aus Haig, Warbasse, Leknessund, Ludovico Crescioli und Igor Arrieta, mit gut zwei Minuten Vorsprung. Visma hielt das Rennen unter Kontrolle, Victor Campenaerts und Tim Rex fuhren auf den unteren Hängen, bis nur noch Sepp Kuss, Bart Lemmen und Vingegaard übrig waren. Elf Kilometer vor dem Ziel, dort wo die Rampe wieder zweistellig wird, zündete Vingegaard. Nur Felix Gall konnte kurz folgen, musste aber nach rund einem Kilometer abreißen lassen. Der Däne überholte nacheinander Crescioli und Leknessund, setzte sich an die Spitze des Rennens und baute seinen Vorsprung kontinuierlich aus. Dahinter formierte sich die Gruppe der Podiumsanwärter neu. Gall, Jai Hindley, Derek Gee, Egan Bernal und Thymen Arensman, der kurz mit einem Kettenproblem zu kämpfen hatte, fanden wieder zusammen. Damit war der Kampf um Platz zwei bis fünf neutralisiert, während vorne nur noch einer fuhr. Vingegaard nahm die letzten Kurven alleine, hob kurz die Faust und rollte nach 5:03:55 als Solosieger ins Ziel, sein fünfter Etappensieg bei diesem Giro. Ergebnis des Tages Gemona del Friuli – Piancavallo, 200 km: Jonas Vingegaard (Team Visma | Lease a Bike) – 5:03:55 Felix Gall (Decathlon CMA CGM) + 1:15 Jai Hindley (Red Bull-BORA-hansgrohe) gl. Zeit Derek Gee (Lidl-Trek) gl. Zeit Thymen Arensman (INEOS Grenadiers) + 1:19 Gall und Hindley kamen zeitgleich hinter Vingegaard an und verteidigten damit ihre Podiumsplätze in genau dieser Reihenfolge. Die Lage vor dem Finale in Rom Nach der 20. Etappe ist der Giro praktisch entschieden. Vingegaard führt die Gesamtwertung mit 75:13:16 Stunden an, Gall liegt 4:03 Minuten zurück, Hindley 5:04 Minuten. Dahinter folgen Arensman mit 5:33 und Gee mit 6:31 Minuten Rückstand. ...
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