Wo hat Pogacar denn eigentlich die Tour gewonnen?

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Das doch klar werden sie sagen. Am vorletzten Tag beim Zeitfahren. Da hat er zugeschlagen. Damit liegen sie nicht so ganz unrichtig. Aber eine Tour dauert ja drei Wochen und da passiert schon das ein oder andere . Man sagt, man bräuchte für eine Tour Erfahrung und ein starkes Team. Beides hat der 21 jährige Slowene sicher nicht. Deutlich zu sehen war das auf der 7. Etappe nach Lavaur, wo er den Anschluss verlor und sein Team ihn nicht mehr heranfahren konnte. Das er den Rückstand quasi im Alleingang auf eine Minute und 21 Sekunden begrenzen konnte, spricht für seine Stärke. Letzlich hat er mit dieser Aktion seinen Arsch gerettet. Er hätte an diesem Tag die Tour verlieren können und hat sie doch gewonnen.

Da hat nur keiner gemerkt. Denn plötzlich war Pogacar nicht mehr auf dem Radar. Der Hauptgegner zu dieser Zeit war immer noch Egan Bernal und Team Ineos. Tadej Pogacar schätzte man bei Jumbo Visma sicher stark ein, sein Team aber nicht. Deshalb bekam der junge Mann sicher Freiheiten, die besser nicht hätte bekommen sollen.

 

 

Wo hat denn Primoz Roglic vom Team Jumbo Visma die Tour verloren? Jawohl, am letzten Tag. Im Zeitfahren. Natürlich. Aber Roglic wusste natürlich um die Zeitfahrstärke seines Landsmannes. Schließlich hatte der ihn bei den nationalen slowenischen Meisterschaften auf Rang zwei gesetzt. Also hat Roglic schon vorher die Tour verloren. In den Bergen, Da hat er es versucht. Aber zu zaghaft, weil er immer, bis zu dessen Abkacken, Bernal im Auge hatte. Plötzlich tauchte Pogacar wieder auf dem Radar auf, aber allen schliefen weiter. Ja, schon in den Pyrenäen, aber erst recht in den Alpen, da hat Roglic seine ihm von den Journalisten als sicher zugeschriebene Tour  de France verloren. Weil er sich einfach nicht genügend absetzen konnte. Die 53 Sekunden reichten im schweren Zeitfahren eben nicht aus.

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