Santiago Buitrago hat die 63. Ausgabe des Trofeo Laigueglia gewonnen

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Santiago Buitrago hat die 63. Ausgabe des Trofeo Laigueglia gewonnen – eine traditionsreiche Frühjahrsklassiker-Eröffnung, die am 4. März 2026 in Ligurien stattfand und erneut ein hochkarätiges Fahrerfeld anzog.

 

Verlauf des Rennens

Der 192 Kilometer lange Kurs führte von Albenga über die klassischen Anstiege Capo Mele, Capo Cervo und Capo Berta bis nach Imperia und erstmals auch über die Cipressa, eine ikonische Steigung der Milano–Sanremo. Diese Neuerung verlieh dem Rennen einen zusätzlichen selektiven Charakter.

Früh im Rennen prägte Louis Vervaeke das Geschehen mit einer langen Soloflucht, die das Feld in Bewegung setzte. Auf der Colla Micheri explodierte das Rennen endgültig, als sich eine Spitzengruppe bildete. In den finalen zehn Kilometern setzte sich der Kolumbianer Santiago Buitrago (Bahrain – Victorious) mit einer kraftvollen Attacke aus einer Dreiergruppe ab und verteidigte seinen Vorsprung bis ins Ziel in Laigueglia. Hinter ihm folgten Romain Gregoire und Antonio Tiberi.

 

Deutsche Fahrer im Rennen

Mehrere deutsche Profis standen am Start der 63. Ausgabe und prägten das Rennen in unterschiedlichen Rollen. Besonders hervorzuheben sind:

  • Marco Brenner (Tudor Pro Cycling Team) – ein junger Fahrer, der sich zunehmend im Profi-Peloton etabliert und in den anspruchsvollen Hügelpassagen solide Leistungen zeigte.

  • Felix Großschartner (UAE Team Emirates) – obwohl der gebürtige Österreicher für ein österreichisches Team fährt, besitzt er die deutsche Staatsbürgerschaft und zählt damit ebenfalls zu den deutschen Startern. Er unterstützte die Teamkapitäne in den entscheidenden Rennphasen.

Die deutschen Fahrer konnten zwar nicht in den Kampf um den Sieg eingreifen, zeigten aber eine engagierte Leistung in einem traditionell schwer zu kontrollierenden Rennen, das oft von explosiven Attacken und taktischen Überraschungen geprägt ist.

 

Bedeutung des Rennens

Der Trofeo Laigueglia gilt als erster echter Formtest der europäischen Radsportsaison und als wichtiger Indikator für die Klassikerform. Die Teilnahme von neun WorldTour-Teams und insgesamt 24 Mannschaften unterstreicht die internationale Bedeutung des Rennens.

Mit der Integration der Cipressa wurde die 63. Ausgabe zudem zu einer Art Mini-Milano–Sanremo – ein Vorgeschmack auf das Monument, das nur wenige Wochen später stattfindet.

 

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