Tour de France 2021. 4 Mann von Bord.

Tour de France 21

Die heutige Etappe der Tour de France 2021 führt von der Nordküste auf die Mur de Bretagne. Sie könnte vom Wind geprägt werden. Zudem muss die Mauer zweimal angefahren werden. Das letzte Mal ist oben auf der Mauer Schluss. Ich weiß nicht, wovor die Jungs heute mehr Angst haben? Dem elendigen Gedrängel und die damit verbundenen Stürze oder die euphorischen Zuschauer und ihre teilweise chaotischen Aktionen. Gestern sind aus diesen beiden Gründen schon drei Fahrer dem Tour Gott zum Opfer vorgeworfen worden. Es werden nicht die letzten sein.

Jasha Sütterlin, der Vorzeigedeutsche beim deutschen Team DSM, Ignatas Konovalovas von FDJ und der Franzose Ceril Lemoine vom Team B&B Hotels. Gut, ich gebe zu, dass ich von den beiden letzteren noch nie gehört habe. Marc Soler von Movistar ist aber bekannter. Er wird aufgrund der gestrigen Umstände heute nicht mehr antreten. Wahrscheinlich hat er sich die Hand gebrochen.

Neben den eben genannten Risiken gibt es noch den Wind. Das himmlische Kind ist in der Bretagne unberechenbar. Zu dem geht es  bei der 2. Etappe der Tour de France 2021 zeitweise an der Küste lang. Regnen könnte es auch . Aber mein Wetterradar sagt da höchstens ein paar Schauer an. Zudem ist die Mur de Bretagne ein übler Scharfrichter. Man redet bei den Journalisten vom Alp d`Huez der Bretagne. Was mal wieder völlig übertrieben und ein ausgemachter Blödsinn ist. Trotzdem kann es an der Mauer zu Engpässen kommen, weil da keiner  ins Hintertreffen geraten will. Ein Massensturz wie gestern könnte einige der Favoriten schon auf die Verliererstraße setzen.

Froomey lässt grüßen. Zwar gilt der Brite nicht unbedingt als Favorit, sondern eher als Edelhelfer von Michael Woods. Aber auf den Sturz und die 14 Minuten gestern hätte er sicher mit Kusshand verzichtet. Sein Boss Woods ist neben Marc Soler wohl das prominentes Opfer bei den GC Ridern. Die acht Minuten Rückstand beenden wohl alle Träume.

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