September 22, 2021

Radsport Journal Tourmann

Profi Radsport

Doch noch 12 deutsche Fahrer bei der Tour de France.

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Vuelta al Tachira en Bicicleta

Heute gibt es ja in Brest die Teamvorstellung der Tour  de France. Da müssen alle Fahrer benannt sein und auf dem Podium stehen. Letztendlich sind es dann doch elf Profis aus deutschland, die das Glück haben bei der Tour de France mitzuhalten.

Das deutsche Team DSM, dass eigentlich ein holländisches Radsportteam ist, kam zuletzt nicht umhin einen deutschen Fahrer zu benennen. Lange ließ man den letzten Paltz offen und ich dachte eigentlich, dass man wieder Nikias Arndt die Gelegenheit geben würde,  sein Können bei den Sprints zu zeigen. Doch man entschied sich am Ende für den Routinier Jasha Sütterlin. Schaut man sich die Startaufstellung des Teams an, so könnte man an eine gemischte Bonbontüte denken. Was da am Ende herauskommen soll weiß ich nicht. Hoffen wir mal das beste.

Drei Teams haben tatsächlich zwei deutsche Fahrer mit dabei. Da ist zunächst die Mannschaft Bora hansgrohe mit  Nils Politt und Emanuel Buchmann. Zwar soll bei dem Team Wilco Kelderman für die Gesamtwertung zuständig sein, aber Buchmann wird sich so leicht nicht von der Bank schieben lassen.

Ansonsten  fahrt Tony Martin bei Jumbo Visma mit. Martin ist zwar letzter Woche wieder deutscher Meister im Zeitfahren geworden,  verzichtet aber in der bei großen Rundfahrten auf diese Fähigkeiten und setzt sich für die Mannschaft ein. Cofidis setzt auf die Kampfkraft von Mister Bart. Wir reden von Simon Geschke, der ein wichtiger Helfer in den Bergen ist. Bei Ausreißversuchen aber oft sehr tapfer scheitert. Der Hüne Max Walscheid soll es im Sprint für Qhubeka ASSOS richten.

Lotto Soudal fährt mit Roger Kluge auf und EF Education mit Jonas Rutsch. Bei Intermarché anty Gobert werden sich zwei deutsche Fahrer präsentieren.  Jonas Koch und Georg Zimmermann haben ihre Einsatzstärke bei den deutschen Meisterschaften bewiesen. Leider mussten sie sich mit den Plätzen hinter dem Sieger Max Schachmann zufrieden geben. Somit gibt es kein Meistertrikot bei der Tour. jedenfalls kein Deutsches. Wenn man mal von Tony Martin beim Zeitfahren absieht.

Ja und dann hätten wir natürlich noch den Altmeister Greipel und seinen Anfahrer Zabel. Die beiden deutschen Sprinter wollen wieder einmal oder noch einmal zeigen, dass sie es doch noch können. Zabel ist zwar nicht gerade im gesetzten Sprinteralter wie Greipel. Aber seine ganz gute Zeit liegt jetzt auch schon was zurück. Was nicht mehr  ist, kann aber wieder kommen. Cavendish macht es ja vor. Obwohl er bei der Tour de France nicht am Start ist. Das dachte ich erst. Doch dann habe ich mir noch einmal die Startliste von Deceuninck Quickstep angeschaut. Und plötzlich war Sam Bennett nicht mehr dabei. Dafür stand Cav plötzlich drauf. Sollten die Gerüchte doch stimmen, dass Sam Bennett nach Bora hansgrohe zurückgeht? Dann hätte man noch einen Spitzenathleten auf die Schnelle ausgebootet.

 

 

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