Dezember 3, 2020

Radsport Journal Tourmann

Profi Radsport

Bike Aid ist nun drittbestes deutsches Radsportteam

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Bike Aid ist das drittbeste deutsche Radsport Team

Die Situation

Bike Aid ist nicht gerade hochklassig bei der UCI eingestuft. Es zählt zur dritten Klasse der Radsportteams. Man sagt auch Continental Teams. Das ist eine Profiliga. Man muss aber hier nicht die Mindestlöhne der UCI zahlen. Und auch nicht alle Regeln beachten, die für die World Tour und die UCI Pro Teams gelten. Einerseits darf man dafür nicht an den wichtigen Rennen teilnehmen, es sei denn sie finden im eigenen Land statt, ist aber  andererseits auch vor der dicken Konkurrenz geschützt. Die World Tour Teams dürfen z.B. nicht an allen Rennen teilhaben. Ab der Kategorie 2 ist Schluss. In der zweiten Liga hat deshalb eine gewisse Ausdünnung stattgefunden. Es sind nur noch 19 Teams am Start. Letztes Jahr waren es noch 25 und das Jahr davor noch mehr. Das kann auch mit den neuen Regeln für die UCI Pro Tour Teams zusammen hängen.

Der Erfolg

Team BikeAid  fällt es somit schwerer an wichtigen Rennen teil zu nehmen. Die Grand Tours, wie die Tour de France oder Giro, sind dem Team nicht zugänglich. So schmerzt es natürlich besonders, wenn z.B. Bora hansgrohe an Rennen der Sibiu teilnimmt und dort Pascal Ackermann den Sprintern wertvolle Punkte wegnimmt. Trotzdem kommen die Bike Aid`s dieses Jahr auf 578,33 Punkte. Die  0,33 Punkte sind wichtig, denn so liegen einen Platz vor dem Team Gazprom RusVelo. Die haben den 40.Platz inne.

Natürlich sind auch vor Bike Aid noch einige Teams, die man so in Europa nicht kennt. Die meistens haben in Asien ihren Platz und holen dort ihre Punkte. Aber nehmen wir zum Beispiel Gazprom Rusvelo. Die sind ein UCI Pro Cycling Team und haben normalerweise  ganz andere Möglichkeiten. Die anderen deutschen Teams sind in diesen Jahr weiter unter in der Rangliste. Als nächstes kommt das Team Rad-net Rose mit 106,34 Punkten Die liegen mit Rang 102 schon nicht mehr unter den besten 100 Mannschaften in der Welt. Allerdings muss man sehen, dass wir wegen Corona gerade für die kleineren Teams nur eine stark eingeschränkte Saison in Deutschland haben.

Die Spitze

An der Spitze des UCI Rankings gibt es eine faustdicke Überraschung. Ursprünglich hatte Bora hansgrohe für dieses Jahr angekündigt, Deceuninnck Quickstep vom Thron zu stürzen. Dies hat mit dem Absturz auf Rang 6,  noch hinter dem anderen deutschen Team Sunweb nicht ganz geklappt. Dafür hat Jumbo Visma die Initiative ergriffen und sich an die Spitze gesetzt.  Zunächst dachte man, dass das nur ein Kampf zwischen Jumbo und Ineos wäre. Am Ende sprangen genügend Punkte für die Gesamtwertung heraus. Gratulation an alle die dieses Jahr so geschuftet haben.

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