September 26, 2020

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Vlasov bezwingt den Mont Ventoux

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Die Mont Ventoux Challenge ist in den letzten Jahren etwas ganz besonderes geworden. Nicht jedes wird der Berge der Berge von der Tour de France angesteuert. Trotzdem wollen viele Rennfahrer das Mont Ventoux auf dem heißen Kalkvulkan nicht missen. Dieses Jahr zeigte der Berggott sich gnädig. Sonnenschein statt straffer Winde erwartete die Beteiligten.

Die Strecke führte über 179 Kilometer von Vaison la Romaine zum Nebelgipfel des Ventoux auf 1891 Meter. Beim ersten Anstieg wurde beim Chalet Reynard Richung Sault abgebogen. Eine wunderschöne leicht abfallende Strecke auf gute Asphalt. Ich bin die 30 Kilometer selbst mal runtergerollt und sie jeden nur empfehlen. In umgekehrt Richtung bietet sie den komfortabelsten Anstieg auf den Mont Ventoux mit dem Fahrrad. Bis zum Chalet Reynard jedenfalls.

Im zweiten Anstieg zum Chalet Reynard ging es dann zur Sache. Als noch 10 Kilometer zu fahren waren übernahm Pierre Latour das Zepter für einige Zeit. 3 Kilometer später fing er an zu zappeln und man sah deutlich, dass es heute mit dem Sieg nichts werden würde. Trotzdem kam er am Ende auf Rang 4 ins Ziel. Kurz vor dem Ziel kam die Stunde des Aleksandr Vlasov vom Team Astana. Er konnte sich seinen Begleiter Richie Porte vom Hals schaffen und holte sich den Sieg mit 18 Sekunden Vorsprung.

Dritter wurde der Franzose Martin Guillaume  vom Team Cofidis. Nairo Quintana war eigentlich als einer der Favoriten gehandelt worden. Doch er wurde mit  rund 2 Minuten Rückstand nur Achter.

Ergebnis >>>>

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