September 22, 2021

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Tour de France. Froomey macht den Knecht für Woods

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Radsport Nachrichten

Zuerst die Gute Nachricht. Chris Froom wird  nach zwei Jahren Abwesenheit  wieder bei der Tour de France dabei sein. Nun die Schlechte, zumindest für Froomey. Anscheinend hat er immer noch nicht die Form und wird sie wohl nie wieder erreichen, um selbst in in einen Nonameteam den Leader zu geben.

Aber man soll die Hoffnung bekanntlich nie aufgeben. Wer hätte gedacht, das der alte Cav es noch einmal ganz nach oben schafft. Davon haben sie selbst bei Deceuninck Quickstep nicht einmal geträumt. André Greipel, noch beim Team von Herrn Froome eingetsellt, wird es mit einem weinenden und einem lächelnden Auge sehen. Einerseits hatte er die Rolle des Jesus ja für sich vorgesehen, anderseits weiß er nun, dass da was auch im hohen Sprinteralter noch geht.

Bei der Tour de France wird man Chris Froome nun in ungewohnter Rolle sehen. Er wird wohl öfters mal zum Wasserholen für Michael Woods bei  seinem sportlichen Leiter vorsprechen. Man wird  ihn sicherlich als Kapitän du Route benennen. Aber seien wir doch mal ehrlich. In Zeiten des Dauerfunks ist diese Rolle ein klein wenig überholt. Ich will die Fahrer ja nun wirklich nicht als reitende Roboter bezeichnen. Aber hinten im Tourtross sitzt einer am Laptop und steuert das Rennen so weit es möglich ist. Also werden Froome und Kollegen für Michael Woods arbeiten, bis die Schwarte kracht. Etappensiege sind sowie nicht Froomeys Metier. Heutzutage jedenfalls nicht mehr.

Deshalb bin ich mal gespannt, ob Andrè Greipel aufgestellt wird . Greipel hat zwar nach Cavendish im Moment wohl die meistens Toursiege eingefahren, aber man wird sehen, ob er noch ins Konzept der Mannschaft  für die Tour passt.

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