September 22, 2021

Radsport Journal Tourmann

Profi Radsport

Tour de France. A Paris, Monsieurs!

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Tour de France

Jetzt, zu Beginn der dritten Woche,  am französischen Nationalfeiertag, heißt es bei allen Athleten nur noch: Nach Paris! Auf nach Paris! Jetzt, nach all den Strapazen will man den Louvre sehen, den Triumphbogen umkreisen. Nun ist es egal, ob man als Neunzigster oder Hunderteinundzwanzigster ankommt. Hauptsache man kommt.

Ich schlenderte die Allee entlang mit offenem Herzen für das Unbekannte
Ich wollte jeden grüßen
Jeder und du warst es, ich habe dir alles erzählt
Es war genug mit dir zu reden, dich zu zähmen

Auf den Champs-Elysées, auf den Champs-Elysées
In der Sonne, im Regen, mittags oder um Mitternacht
Auf den Champs-Elysées gibt es alles, was Sie wollen

Aux Champs- Elysées.  Aux Champs- Elysées

Zuvor  muss man aber noch zwei Etappen in den Pyrenäen überstehen. Und die  haben es in sich. Zwei heftige Bergankünfte stehen den Jungs noch im Weg. Heute geht zum Schluss auf den 2209 Meter hohen Col de Portet hoch. Morgen muss am Ende nach Luz Ardiden, der hat  immerhin 1700 Meter.  Zuvor muss allerdings noch den berüchtigten Tourmalet (2120m) überqueren.

Dann ist es aber geschafft und man darf von der Prachtstraße in Paris träumen. Die Träumer sind allerdings ein wenig rar geworden. Schaut man sich das Peloton heute an und vergleicht dessen Größe mit dem Starterfeld in Brest so sieht man doch Lücken. Die diesjährige Ausgabe der Tour de France ist so hart gefahren worden wie selten in den letzten Jahren. Das hat die Reihen stark gelichtet. Von den ursprünglich 184 Fahrer kamen gestern nur noch 145 ins Ziel. Selten wurde bei einer Grand Boucle härter gesiebt.

Für die Verbleibenden heißt es im Rennen zu bleiben und Paris zu sehen. Hoffentlich klappt das auch für den Rest vom Schützenfest.

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