März 9, 2021

Radsport Journal Tourmann

Profi Radsport

Die Spanien Rundfahrt gibt die Route bekannt.

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Spanien Rundfahrt 2021

Als letzte der drei Rundfahrten gab diese Woche die Spanien Rundfahrt ihre Streckenführung an die Öffentlichkeit. Man kann in dem religiösen Land schon von einer Tour de Hoffnung sprechen. Man startet in Burgos am Jakobspfad und endet in Santiago  della Compostela. Zwar bekommt man bekanntlich das Zertifikat für en Jakobsweg, wenn man die letzten 200 Kilometer  mit dem Fahrrad dahin zurückgelegt hat, auf diesen Weg durch Nordspanien allerdings.

Die Spanien Rundfahrt hat allerdings weit über 3000 Kilometer für die Radfahrer zu bieten. So geht es nicht auf der direkten Linie nach Santiago, dem Ort des Heils von HP Kerkeling. Vielmehr schlägt man einen großen Bogen durch Spanien. Zunächst fährt man ans Mittelmeer um dann wieder kurz vor Gibraltar Richtung Ende der Welt abzubiegen. Kap Finisterre wir aber wohl nicht angefangen. Die Rundfahrt endet diesmal nicht in Madrid. Wie es eigentlich Tradition bei der Rundfahrt ist sondern in dem berühmten Wallfahrtsort. Das dürfte vielerlei Gründe haben. Natürlich will man die der Rundfahrt folgende Coronawelle nicht in die Hauptstadt schweppen lassen und zum anderen hofft ja man sicherlich auf die Wirkung des dort verabreichten Weihwassers.

Sportprofis ja einen sogenannten Dispenz in Sachen Corona. Wie jetzt ja bei Thomas Müller und den Bayern sehen kann. Manche Sportler und deren Equipage  brauchen im Gegensatz zum Normalbürger nicht in Quarantäne und dürfen ihren Viren freizügig  durch Europa verteilen. Solange trotz des Kontaktes nicht persönlich positiv getestet worden sind. Gut. Braucht einer übrigens noch ein paar Rollen Klopapier? Brauchen sie nicht mehr? Es läuft dafür Sport im TV.

Aus diesem Grunde haben die meisten Mannschaften schon mal ihre Cracks für die großen Rundfahrten aufgestellt. Mutationen hin, kein Impfstoff  her. Man geht jedenfalls davon aus, dass die Großen drei wieder durchgepeitscht werden.

Viele Teams müssen ihren Fahrern auch eine Perspektive bieten. Zwar sind viele Rennen im Moment vernünftigerweise abgesagt worden, aber ab Mai rechnet man wieder mit dem vollen Programm. 

Die Stars müssen beschäftigt werden und so können sie sich ihre Rennen aussuchen Die Teamchefs wollen die ganz großen Macker natürlich nicht in einem Rennen sehen. Sie wissen schon welches ich meine. Nein, auch der Giro und die Vuelta müssen bestückt werden.

Es gibt hier doch einige interessante Aspekte. Schauen wir doch mal auf Ineos Grenadiers. Die haben ihre Hochkaräter diesmal ordentlich verteilt. Beim Giro d’Italia macht diesmal Egan Bernal den Boss. Nachdem der Kolumbianer bei der letzten Tour gründlich in den sauren Apfel gebissen hat, versuch man in Italien einen Neuanfang. Zur Seit stehen ihm Sivakov und Daniel Martinez. Filippo Ganna soll für die Etappensiege sorgen.

Die Israel Start Up Nation schickt André Greipel ins Rennen. Interessant ist auch Bora hansgrohe. Hier soll es Emanuel Buchheim richten. Bei der Tour soll er aber dieses Jahr keine Rolle spielen. Dafür aber Peter Sagan. Der fährt Giro und Tour. So ist es jedenfalls geplant. Beim Giro will er sich endlich das Maglia Ciclamino holen. Und bei der Tour stößt er dann auf Pascal Ackermann. Das lass ich mich mal überraschen.

Wäre noch die Vuelta. Die startet erst am 14 August. War da nicht was mit Olympia? Eine Woche danach. Viele Helden sind nicht auf der Liste. Aber ich sehe kann schon mal Egan Bernal, Steven Kruijswijk und Rigoberto Uran ankündigen.

Die vollständige Liste der bisher bekannten Fahrer bei den großen Rundfahrten finden sie hier.  <<<<<

 

 

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