Februar 28, 2021

Radsport Journal Tourmann

Profi Radsport

Der Arsch gehört auf den Sattel

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Der Arsch gehört auf den Sattel

Nein, hiermit ist jetzt kein bestimmt Typ gemeint. Hier wird auch nicht eine neue vulgäre Schlagzeile wie etwa Quäl, dich du Sau” annonciert. Nein, hier reden wir von der neuen Regel der UCI betreffs des Körperteils auf dem die Radsport und in der Regel wir alle sitzen. Dem Po.

Der soll nun, wie es die Regel 1.3.008 der UCI bestimmt, wieder sich da aufhalten wo er hingehört. Nämlich auf den Sattel. Hände am Lenker, Füße an den Pedalen und Arsch auf dem Sattel. Nicht gemeint sind die Wiegetritte in den Anstiegen.

Es sollen nur gewisse gefährliche Stellungen verboten werden. Die zwar der Aerodynamik sehr förderlich sind, aber  auch eine gewisses Gefahrenpotential bergen. Zwar traut man den Radsportprofis durchaus zu, mit der Eierbremse auf der Stange klarzukommen. Aber das Beispiel macht ja in in allen Klassen die Runde. Was Froomey kann, können die Kiddies schon längst und so kommt es wohl häufiger zu Selbstverstümmelungsversuchen als  es den Honoratioren liebt ist. Man will ja den Nachwuchs nicht gefährden.

So wurden jetzt alle Stellungen ausdrücklich verboten, die nicht mit einem ästhetischen Radsportdesign in Verbindung gebracht werden können. Das gilt insbesondere für die Kamasutrastellungen auf der Stange und dem Hinterrad. Desgleichen müssen die Hände den Lenker halten und dürfen nicht in der Supermannstellung  nach vorne zeigen. Das heißt, man darf sich nicht mit den Ellbogen auf den Lenker stützen.

Wer dagegen verstößt, bekommt eine Strafe von 1000 Schweizer Fränkli aufgebrummt. Ich bin jetzt mal gespannt, ob der Sieg und die dazugehörige Prämie, das manchen Radsportler die Sache wert sein lässt.

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