Remco Evenepoel gewinnt die UAE Tour.

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Der letzte Tag der Rundfahrt führte die Jungs tradionell auf den Jebel Jais. Das ist ein rund 1000 Meter hoher Berg in den UAE. Die Anreise dahin war jetzt nicht so weit wie auf den Jebel Hafeet. Trotzdem  schenkte man den Ausreißern ein wenig mehr Zeit. Vermutlich hätte man ihnen ein ganzes Leben schenken können und sie wären immer noch eingeholt worden.

We dem auch sei, unten am Tor zur Hölle waren es nicht mehr viel als 2 oder 3 Minuten. Die Ausreißer zerstritten sogleich zu Beginn des Anstieges. Maurice Ballerstedt und sein Kumpel wurden stehen gelassen. Es verblieben Konovalovas von FDJ und Michel Hessmann von Jumbo Viisma.

Die beiden versuchten auf Sieg zu fahren. Sie hätten genauso hoffen können das, Jesus hier an die Berg die 5000 Bedürftigen rettet. Oder so,.

Der Glaube versetzte keine Berge. Und der Funke Hoffnung wurde 6 km vor Ende sang und klanglos beerdigt, als die Favoriten vorbeirauschten. Nie wieder hörte oder sah man etwas von der ehemaligen Spitzengruppe. Vermutlich sind sie für immer  in der arabischen Wüste verschollen.

Vorne kämpften drei Mann um die Krone des Tages. Die Krone der Rundfahrt war ja schon einigermaßen vergeben. Sepp Kuß musste als erster einsehen, dass es nicht mal ein Krönchen werden würden. Es verblieben Remco Evenepoel und Adam Yates. Yates ist ja so was wie der Kaiser vom Jebel Jais und deshalb wurde der englische Luis Trenker auch an diesem Tag seiner Rolle wieder gerecht. Er konnte Evenepoel 3 km vor dem Ende die Hacken zeigen und holte sich den Tageserfolg. Der spülte ihn auch auf Platz zwei der Rundfahrt vor.

Die Scheichs hätten sicher gerne gesehen, dass der UAE Mann auch in der Gesamtwertung auf Nummer eins gelandet wäre. Die ließ Remco Evenepoel vom Team Soudal Quickstep sich aber nicht mehr nehmen.

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