New Zealand Cycle Classic

Auch in den vergangen Jahren stand die New Zealand Cycle Classic im Zeichen der nationalen Fahrer. Zum einen ist die Rundfahrt nicht für die höherklassigen Teams ausgeschrieben und zum andern wollte sich viele europäische Continental Teams so früh in der Saison nicht an andere Ende der Welt reisen. Dieses Jahr gilt Corona bedingt eine Einreisesperre und so tummeln sich die Kiwi halt alleine auf ihren Straßen.

Die New Zealand Cycle Classic ist ein Etappenrennen der Klasse 2.2. Es dürfen also keine World Tour Mannschaften teilnehmen. 

Es gibt dieses Jahr 5 Etappen. Vier davon werden in der Umgebung  von Masterton ausgetragen. Die letzte in in der Hauptstadt Wellington. Alle Etappe sind relativ flach, obwohl nur zwei Flachetappen ausgezeichnet sind. Die maximal 450 Höhenmeter bei den Bergetappen sind nun für die Sprinter auch nicht gerade unüberwindlich. Immerhin gibt es auf der 4. Etappe eine Bergankunft auf dem  Admiral Hill.  So dürfte diese Kategorie von Sportler hier mal im Vordergrund stehen. Ich finde das übrigens ganz gut. Man muss doch nicht immer, wie bei den großen Rundfahrten üblich, den Kraxlern Rundfahrtsieg auf dem Wellblech servieren.

Die erste Etappe der New Zealand Cycle Classic war allerdings ein Mannschaftszeitfahren. Es führte über 10 flache Kilometer von Masterton aus dahin wieder zurück. Gewonnen hat das Team Neu Zealand mit einem Stundenmittel von 51,799 km/h. Zugegeben, ich habe von den Jungs noch nie etwas gehört. Aber die meisten von denen fahren bei europäischen Continental Teams und werden im Sommer sich in Europa aufschlagen.

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