Tour de Wallonie. Gar nicht so schlimm.

Als ich mir den Streckenplan der heutigen 2. Etappe der Tour de Wallonie angeschaut hatte, dachte ich, dass es in Ouffet zugeht wie bei der Mauer von Huy. Zumindest ließ das Profil es erwarten. In der Realität kam dann aber die Ernüchterung.

Kein Mauerbaufeeling. Kaum Menschenmassen an der Strecke und schon gar keine kräftezehrenden Duelle im Anstieg. Als sie durch Ziel fuhren, dachte ich:” hey, war es das schon?!” Ja, das  wars.

Und trotz alledem. Für die reinen Sprinter war es nicht das Richtige. Gewonnen hat nämlich Corbin Strong, von Israel Premier Tech und der geht nun mal nicht als Sprinter durch. 

Aberman auch in den hinteren Reihen der Spitzengruppe ein paar Jungens mit ganz schnellen Beinen. Doch Strong ist nun der Kaiser der Rundfahrt und übernimmt von Jordi Meeus  das orange Leadertrikot.

Die Etappe führte heute über 188 km von Ghislan nach Ouffet. Sie durchzog die südlichen Ausläufer der Ardennen. Die zahlreichen kleinen Anstiege wurden immer wieder zu Attacken genutzt. Doch die meisten erwiesen sich schlechtgemeinte Buletten. Erst gegen Ende konnte sich eine größere Gruppe mit Sprintern und Hügelleuten lösen. Die Jungs machten dann auch das Rennen unter sich aus.

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