Ein Guatemalteke gewinnt die Vuelta a Guatemala

Die Vuelta a Guatemala ist dieses Jahr eines der wichtigen Radrennen in Mittelamerika

Die Vuelta a Guatemala steht bei vielen europäischen Pro Teams nicht gerade auf der ersten Liste. Guatemala ist nun mal wegen seiner negativen Seiten in der Weltpresse eher bekannt. Aber gibt es heute gute Nachrichten in der Welt?  Ist doch eher selten. Das Ganze erinnert mich ein wenig an Jack London und den alten Vierteiler  “Der Seewolf”. Da kaufte sich ja der Streunerjunge auch mit negativen Geschichten frei, in dem er in jeden Ort der Welt eine Katastrophe geschehen ließ. Die selbe Story kommt auch im Lockruf des Goldes vor. Jack London wusste halt bereits  damals, dass man mit negativen Nachrichten gutes Geld verdienen kann.

Dabei ist Guatemala ein sehr schönes Land. Für die Nordamerikaner ist eher der Hinterhof. Aber sind sie einmal in der Nacht durch die Bronx gewandert? Am Tag ist es auch nicht besser.

Ich möchte es mal einer guten Nachricht versuchen. Jedenfalls für für Guatemalteken. Einer der Ihren hat die Vuelta a Guatemala gewonnen. Was mich gewundert hat ist, dass der Sprinter Mardoquero Vasquez vom Team Hino One La Red das geschafft hat. Denn bei der Vuelta a Guatemala muss man ähnlich wie bei der Vuelta a Costa Rica über ziemlich hohe Berge fahren. Dagegen  liegt die Cima Coppi mit 2700 m Höhe ganz weit unten im Tal. 

Gut, ich kannte vorher weder Mardoque Vasquez noch sein Team Hino One La Red  . In Guatemala soll er aber eine Größe sein. Wer kannte vor 10 oder 20 Jahren Typen wie Quintana oder Hodeg. Das wäre doch der ideale Mann für die großen Rundfahrten. Ein Sprinter, der Etappenrennen mit hohen Bergen gewinnt. Vasquez über nahm das gelbe Trikot schon auf der fünften Etappe und gab es nicht mehr. Er widmete den Sieg seiner verstorbenen Mutter, wie die Zeitungen schreiben. Und seine Frau war auch nicht ganz unzufrieden.

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