Oktober 22, 2020

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Tour de France. It´s all over now, baby blue.

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Gegen Ende der Tour de France werden die schlimmsten Alpträume zur Wirklichkeit. Du kannst dich nicht mehr Zwicken und hoffen, dass du aufwachst. Nein, das Grauen ist die Realität. Viele mussten ihre Träume begraben, Ich rede  z.B.von John Degenkolb, der schon am ersten Tag seinen Traum  fortschwimmen sah und ihn nicht mehr einholen konnte. Aber  Mutter Fortuna ist gnädig und so hat Degenkolb die  3. Etappe der Tour de Luxemburg gewonnen. Da waren wir ja auch schon vor ein paar Jahren mit der großen Tour. Ich spreche aber in erster Linie von Bernal, Buchmann und Alaphilippe.

 

Alle drei wollten sicher irgendwie die Tour de France dieses Jahr gewinnen. Irgendwie und dann kam doch alles ganz anders. Alaphilippe und Buchmann fahren mit den Sprintern im Tourbus durch Frankreich spazieren und Bernal wurde sogar nach Hause geschickt. Nach irgendwo, ich glaube nicht, dass er schon wieder nach Kolumbien zurückfliegen kann. Nachdem Jumbo Visma den Grenadieren den Zahn gezogen hat, sind diese auf einmal wieder völlig schmerzfrei. Gestern haben Carapaz und Kwiatkoswki wie befreit von der Last auffahren können, sich die Bergwertungen und das Bergtrikot holen können.

Carapaz, der Meister der kleinen Tour des letzten Jahres, genannt Giro, wird versuchen das gepunktet Trikot nach Paris zu tragen. Das wird wohl gelingen. Ob er es aber in Paris auf dem Podium anziehen darf ist fraglich. Denn beim Zeitfahren in La Planches de belles Filles sind noch maximal 10 Punkte zu vergeben. Vergessen wir nicht die  zwei Punkte on the route. Sein schärfster Rivale um das Trikot ist Primoz Roglic vom Team Jumbo Visma. Der ist auch der Favorit fürs Zeitfahren und liegt nur 7 Punkte hinter Carapaz. Ich denke mir, dass die Jumbo`s den Leuten von Ineos nicht mal das Trikot der armen Reiter gönnen werden. Schließlich gibt es dafür auch noch einmal 25000 Euro. Für die Millionäre in Gelb werden 500000 ausgezahlt.

 

Möchte zum Schluss noch einmal auf Alaphilippe zu sprechen kommen. Der ehrgeizige Franzose ist an den Tag als er das gelbe Trikot von  der Jury wegen eines Wechselfehlers weggenommen bekam zerbrochen. Zwar hat er danach noch mehr den harten Mann herausgekehrt, dabei aber katastrophale Einbrüche erlebt. In Gelb wäre das so nicht passiert. Dabei war die Tour eigentlich auf ihn zugeschnitten. Nicht ganz so hohe Berge, aber dafür reichlich. Ohne gelbes Trikot haben die französischen Matadoren aber gewisse Schwierigkeiten und muss sich Alaphilippe  nun mit den Plätzen im Tourbus arrangieren.

Primoz Roglic vom Team Jumbo Visma hat wohl gestern mit dem vierten Platz hinter Teamkollegen Wout Van Aert die Tour gewonnen. Dabei hat er es nicht mehr für nötig erachtet, sich die Bonussekunden für den 3. Platz zu holen. Natürlich kann auf drei Etappen immer noch viel passieren, aber die Ketone Radler werden das Ding schon schaukeln. Da bin ich mir ganz sicher.

Ergebnis <<<<<

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