Oktober 20, 2021

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Tour de France. Ein paar Sprinter weniger bei der 10. Etappe

3 min read
Vuelta a Espana

Schon nach der 9. Etappe gab es bei den Sprintern das große Schlachtfest. Arnaud Demare und Loic Vliegen und Brian Coquard, sowie weitere Fahrer verpassten den Bus und hatten dann am Ende des Tages das unbeliebte OTL hinter ihren Namen stehen. Das bedeutet, dass sie ihr Zeitlimit überschritten haben und nicht mehr mitfahren dürfen. Dazu gab es drei Aufgaben. Merlier, De Buyst und Peters erreichten gar nicht das Ziel.

Heute morgen erschien Jonas Koch von Intermarche Wanty Gobert nicht mehr am Start. Es sieht wieder sehr gut aus für Cav. Jedenfalls was den heutigen Tag betrifft. Wer hätte das eine Woche vor der Tour gedacht.

Die heutige 10. Etappe ist flach und hat eine Länge von 190,7 Kilometern. Es gibt nur eine Bergwertung der 4. Kategorie. Nairo Quintana wird also sein Trikot auch Morgen auf dem Mont Ventoux zeigen dürfen.

Zwei Fahrer durften sich direkt nach dem Start an der Spitze des Rennens zeigen. Tosh Van der Sande von Lotto Soudal und Hugo Houle von Astana werden fahren gelassen und haben nach 25 Kilometern schon 5:30 Minuten Vorsprung.

Die beiden Ausreißer holen sich die Bergwertung und die Sprintwertung. 40 km vor dem Ende werden sie eingeholt.  27 km vor dem Ziel hat Sonny Colbrelli hat eine blöde Panne. Er erreicht aber wieder das Peloton.

Das Finale wird vom Wind geprägt werden. Sagt jedenfalls Bernhard Eisel bei Eurosport. Habe die links rechts Kombinationen allerdings nicht verstanden. Muss ich auch nicht. Dachte immer, die Sprinter müssen ihre Spur einhalten. 18 km sieht es wieder nach Cavendish aus. Wer sonst sollte diesen Massensprint gewinnen? Quick Step muss auch wirklich arbeiten. Deceuninck will ja zum Saisonende aussteigen und man braucht mal wieder einen neuen Sponsor. 12 km vor dem Ende verursacht der Wind für ein zersplittertes Peloton. Deceuninck Quickstep zeigt seine Erfahrung in dieser Angelegenheit. Dann übernehmen andere die Arbeit.

Es ist unübersichtlich. Noch 8 km bis ins Ziel. Andrè Greipel versucht mit seinem Team wieder Anschluss zu finden. Ich glaube, dass er es schafft. Cavendish bekommt diesmal von seiner eigenen Mannschaft einen schönen Leadout gemacht. Jasper Philipsen nutzt nun das Hinterrad von Cavendish. Nützt ihm aber nichts. Denn Cavendish ist der Schnellste. Greipel wird Siebter.

 

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