Alexis Guerin gewinnt die Königsetappe der Sibiu Tour

Sibiu Tour 21

Sibiu heißt ja wohl auf deutsch Siebenbürgen. Die Stadt Sibiu wird auch Herrmannstadt genannt. Die Gegend ist also durch deutsche Einwanderer geprägt worden. Man mag ja über deren mangelnden Integrationswillen streiten. Wir Hugenotten haben uns jedenfalls in Deutschland besser an die Umgebung angepasst. Ob das die anderen Neudeutschen besser tun wird man sehen. Soviel zum Thema Integration.

Trotzdem sind  Bilder von der Sibiu Tour wunderschön. Die Sonne scheint und man fährt durch eine tolle Landschaft. Manchmal denkt man. dass die Jungs im kreis herum fahren. Die Dörfer gleichen sich alle ein wenig. Die Häusern gehören alle ihren Bewohnern. Früher haben sie in der Presseproganda ja immer verbreitet, dass im Osten alles verstaatlich und das Eigentum abgeschafft würde. Schauen wir uns aber die Statistiken an, so gibt es in Osteuropa die meisten Hauseigentümer. In Rumänien beträgt die Quote z. B.  über 95 Prozent. In Deutschland sind es nur 50  Prozent. Soviel zum Thema Kapitalismus.

Wir sind zwar beim Radsport, , sollte aber gewisse Dinge nicht aus den lassen.  Die heutige EtappederSibiu Tour führt von Sibiu zum Baac Lac. Der liegt auf rund 2000 Meter Höhe. Wir reden also von einer schweren Bergankunft und einer Länge von 187 Kilometern. Gewonnen hat die Etappe der Franzose Alexis Guerin vom Team Vorarlberg. Vier deutsche Teams sind mit von der Partie. Bora hansgrohe gibt hier die Strafexpedition für Pascal Ackermann. Dazu ist Bike Aid noch im Rennen. Und natürlich die Maloja Pushbikers und die SKS Sauerland mit ihren markanten orangen Helmen. Ackermann wird sicherlich begeistert sein vom Tausch mit der Tour de France. So gab es am ersten Tag beim Prolog eine Trotzreaktion. Er gewann diesen. Die beiden folgenden Etappen  mit ihren Bergankünften waren allerdings nichts für den Sprinter. Am Dienstag wird man aber genauer hinschauen.

Team Bora hansgrohe führt allerdings die Gesamtwertung bei der Sibiu Tour an. Hier ist es der italienische Youngster Giovanni Aleotti. Der ist im Sprint fast so gut wie in den Bergen ist. Jedenfalls wenn nach PCS Stats geht. Auch  auf der heutigen Etappe kam er als Zweiter ins Ziel. Mit 11 Sekunden Rückstand hinter Guerin. Gleichzeitig sah man einen gewissen Fabio Aru ins Ziel kommen. Der ehemalige italienische Meister hat zur gleichen Jahreszeit in Frankreich schon bessere Tage erlebt. Da ist er nicht alleine.

Nikodemus Holler vom Team Bike Aid scheint sich in Siebenbürgen wohl zu fühlen. Rennmäßig sieht dagegen eher mau aus. Die Platzierungen sind nicht auf dem von ihm sonst gewohnten Niveau.

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