Oktober 22, 2020

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Flandern Rundfahrt. Der Angriff der Killertomaten.

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Die Flandern Rundfahrt hat heute genug Spannung für den Rest des Jahres gebracht. Die Jungs am den Biertheken werden sich noch in den langen Winternächten daran aufwärmen können. Dann, wenn die Fahrräder eingeschneit im Keller liegen und die Flamen vom Frühjahr träumen. Dann ist es wieder soweit. Kurz nach Weihnachten. so gegen Ostern kommt nämlich die nächste Ausgabe. Dann wird vor dem Start aus allen Lautsprechern das Lied vom Tod durch Antwerpen schallen. Manche werden es nicht mehr hören können.

Die Flandern Rundfahrt ist bekanntlich so an die 250 km lang. Damit werden so ziemlich alle Landesteile abgedeckt. Das Wichtigste ist natürlich die Zielankunft in Oudenaarde. Die Mauer von Geraardsbergen muss nicht sein. 

Die Entscheidung fällt meist erst in den Hügeln um die Schelde. Vorher werden gerne ein paar der Jungs fahren gelassen. Auch heute bekamen sie wieder fast 10 Minuten Vorsprung, bevor man sich ans Eingemachte begab.

Drei Fahrer taten sich am Ende besonders hervor. Es waren Julian Alaphilippe, Mathieu Van der Poel und Wout Van Aert von Jum Visma. Letzterer stieß erst ein wenig später in die Gruppe und konnte am Ende nicht wirklich sagen, das Mathieu Van der Poel vom Team Alpecin Fenix ihm immer wieder das Loch zu fuhr.

Die beiden hätten lange Zeit alleine miteinander Sprechen können. Das taten sie aber nicht. 20 km vor dem Ziel, man hatte schon einen Vorsprung von über einer Minute heraus gefahren ereilte Julian Alaphilippe vom Team Deceuninck Quickstep das Schicksal. Er fuhr von hinten auf eines der zahlreichen Motorräder auf, stürzte schwer und musste das Rennen verletzt aufgeben.

Damit waren die beiden Kampfhähne des letzten Wochenendes alleine. Ich muss sagen, sie haben es wie Männer gelöst. Zwar viel kein Wort zwischen den beiden, aber sie arbeiteten zusammen brachten das Ding sich an die Zielöinie. Zwar hielt  Wout Van Aert bis zur 150 m Marke still im Windschatten von Van der Poel. Aber als der Holländer anzog, hielt er mit und fuhr aus dem Windschatten. Die letzten 70 Meter fuhren die beiden nebeneinander, ohne sich zu behindern. Ein schöner Shootout, den Wout Van Aert um ein paar Zentimeter verlor. Nicht viel, aber genug um den Tag vergessen zu lassen. Für den Verlierer.

Ergebnis <<<<<

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