Wout Van Aert ist neuer Belgischer Zeitfahrmeister.

Cyclo Cross Hulst

Viel haben die Zeitungen nicht über dieses Rennen berichtet. Schließlich gehört Wout Van Aert zum gehassten  niederländischen Team Jumbo Visma. Ganz so krass sehen es aber nicht alle. Denn auch der Belgier Nathan Van Hoydonck ist jetzt nach Jumbo Visma gewechselt um Wout  Van Aert zu unterstützen. Von dem bösen Buben Dylan Groenewegen spricht man im Moment nur selten in Belgien.

Das Zeitfahren der Nationalen Belgischen Meisterschaften wurde im Badeort Koksijde ausgetragen. Der Ort ist schon die Standartankunft bei der Baloise Tour. Jetzt waren Ziel und Start ziemlich nahe beieinander. Dazwischen mussten aber 41,6 Km zurückgelegt werden. Wout Van Aert bewältigte diese Strecke als Schnellster. Er benötigte dafür 50:10 Minuten und war damit 30 Sekunden schneller als Victor Campenaerts vom Team NTT Cycling. Dritter wurde Frederik Frison vom Team Lotto Soudal.

Wout Van Aert hat damit seine beeindruckende Serie aus aus dem Sommer fortgesetzt. Nachdem er die Strade Bianche und Mailand San Remo gewinnen konnte. Käme er noch wenig besser über die Berge, dann könnte der ehemalige Cyclocross Weltmeister auch eine der großen Rundfahrten gewinnen. Im Moment macht er die Schlagzeilen und wird froh sein, dass er dass Metier gewechselt hat. Sein großer Bezwinger im Cyclocross Mathieu Van der Poel vom Team Alpecin Fenix backt im Moment die kleineren Brötchen. Aber die guten Tage kommen ja noch. Falls die Cyclo Cross Saison nicht wegen Corona ausfällt. Ich kann mir im Augenblick nicht die Bier trinkenden Massen auf den relativ kleinen Flächen der Cyclo Cross Kurse in Belgien vorstellen. Ohne Impfstoff  wird da wohl nicht so einfach weitergehen.

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