Di. Nov 12th, 2019

Wout van Aert ist neuer belgischer Zeitfahrmeister

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Die Woche der neuen nationalen Trikots ist angebrochen. Kurz vor der Tour de France werden einige Fahrer neu eingekleidet. Andere, die dort einen Platz sicher haben, müssen nun ihrer Trikot abgeben und irgendein Looser trägt es dann zum Beispiel bei der Tour of Kasachstan. So`n  Mist. Jetzt ist man wieder in der Masse der unsichtbaren verschwunden.

Wout Van Aert trägt gerne auffallende Trikots. Der ehemalige Weltmeister im Cyclocross ist gerne im Regenbogenfarbenen durch den Winter gebraust, bis ein gewisser Mathieu Van der Poel es ihm weggenommen hat. Aber oh schöne Rache, der darf Weihnachten bei der Bescherung nur durchs Fenster von draußen reinschauen. Wout Van Aert hat das gerade noch verhindert können, als sein Teamchef ihn schon als Gesamtpaket an die Loosermannschaft von Roompot Charles verkaufen wollte. Die sind nicht in der World Tour, haben keine Wildcard und dürfen deshalb nicht an der Tour teilnehmen.

Aber Wout van Aert darf mit seinem neuem Team Jumbo Visma zumindest einen Tag im Trikot des belgischen Zeitfahrmeisters bei der Tour in Pau glänzen. Vielleicht wird er sich mit seinem deutschen Teamkollegen Tony Martin ein packendes Duell liefern. Martin könnte ja auch das deutsche Trikot tragen. Diese Veranstaltung war mit einigen Schwierigkeiten zustande gekommen, weil sie keine Stadt mehr mit den sogenannten Dopingsumpf infizieren wollte.

Fußballer und Bierathleten haben es da einfacher. Die dopen doch nicht. Unsere Jungens?  Die doch nicht. Die spielen aus lauter Freude. Nicht wegen des Geldes. Also  jetzt hören sie mal.

Wout van Aert will sich sicher nicht mit dem einen Tag im belgischen Meistertrikot begnügen. Dazu gibt es am Wochenende eine weitere Gelegenheit. Das Straßenrennen der Männer. Und wer Van Aert und seinen Ehrgeiz kennt, der weiß, welches Trikot der junge Mann eigentlich anstrebt. Dasjenige, welches man am ersten Tag in seinem Heimatland Brüssel zeigen kann. Das Trikot des belgischen Straßenmeisters. Wenn man das später mal gegen das Gelbe tauschen müsste, nun,das wäre sicher auch nicht verkehrt.

Aber reden wir nicht von der Zukunft. Reden wir von gestern. Da gab es dann schon noch einige andere Zeitfahrmeisterschaften. Und einige der Jungs fahren auch bei der Tour mit. Der Däne Kasper Asgren vom Team Deceuninck Quickstep wird das rote Trikot mit dem weißen Kreuz einen Tag bei der Tour zeigen dürfen.  Der britische TT Meister Alex Dowsett von Katusha Alpecin dagegen nicht. Auch der französische Meister Benjamin Thomas bleibt außen vor. 

Geschafft hat es statt dessen der Schweizer TT Meister Stefan Küng vom Team Groupama FDJ. Sein Teamkollege Benjamin Thomas wird sicher traurig sein. Die restlichen Ergebnisse zu den Nationalen Meisterschaften werden im Laufe der Woche eintrudeln. Schauen sie doch ab und zu mal auf die Seite von PCS Cycling. Die geben eine sehr guten statistischen Überblick zum Geschehen.

 

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