November 30, 2021

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7.12. Wout Van Aert in Boom nur Vierter.

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Wout Van Aert wurde nur Vierter beim Cyclo Cross in Boom

Wout Van Aert ist im Moment im Cyclo Cross nicht mehr der absolute Herrscher. Auch in Belgien nicht. Schon im letzten Jahr wurde er von dem Holländer Mathieu Van der Poel an der Weltspitze abgelöst. Dieses Jahr zeigen die Landsleute von Wout Van Aert, das man nicht immer auf zwei Hochzeiten tanzen kann. So dürfte die Richtung für den sympathischen Belgier, der nächster Jahr auch erstmals Vater wird, vorgezeichnet sein. Cyclo Cross wird sein gutbezahltes Wintertraining und das Hauptaugenmerk wird in den nächsten Jahren auf die Straße gerichtet sein.

Der Cyclo Cross in Boom wurde,  wie alle Sportveranstaltungen in der letzten Zeit, ohne Zuschauer ausgetragen. Das ist beim Cyclo Cross in Belgien technisch kein Problem, denn alle Veranstaltungen werden auf einem abgesicherten Terrain ausgeführt. Finanziell gesehen ist es natürlich ein Desaster. Auch für die Fahrer die jetzt nicht unbedingt an der Spitze rumkurven. Es fehlen halt die zahlenden Zuschauer.

Das Rennen

Der Cyclo Cross Kurs in Boom ist etwas mehr als 23 Km lang. In der der guten Stunde müssen die Jungs 9  fahren. Der Kurs ist ziemlich verwunden. Es gibt einige kleine aber giftige Anstiege. Das Gelände war matschig.

Das wurde in vorletzten Runde Wout Van Aert zum Verhängnis. Drei Runden vor Schluss sah man nur vier Herren um den Sieg kämpfen. Eli Iserbyt, Wout Van Aert, Toen Aerts und Michael Vanthourenhout.

Zu Beginn der vorletzten Runde sprengte Eli Iserbyt in einem der schweren Anstiege die Gruppe. Nur Teamkollege Michael Vanthouren konnte einigermaßen folgen. Wout Van Aert hielt die dritte Position. Doch dan stürzte er in einer Matschigen Passage und Toen Aerts geht an ihm vorbei. Diese Reihenfolge bleibt bis zum Ende bestehen. Obwohl Van Aert alles gib, um zumindest noch aufs Podest zu kommen, gelingt ihm dies nicht mehr. Zum Schluss muss er sein Scheitern einsehen und rollt nur noch ins Ziel ein. 

Der Cyclo Cross in Boom zählt zur Telenet Superprestige Serie. Eli Iserbyt führt die Serie mit 5 Punkten Vorsprung vor Toen Aerts an. Deutsche Fajrer spielen keine Rolle. Drei Rennen stehen noch aus.

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