Wisla. Nur der Schnee ist schee.
Wisla liegt bekanntlich in Polen und ist nicht so ganz brühmt für seine ausgezeichneten Schneeverhältnisse im Vorwinter. Deshalb hatte man im Vorrjahr die weiße Pracht von weit herkarren müssen. Das Ergebnis war nicht ganz so gut. Und einige Springer haben ihr Erscheinen dann bereut.
Dieses Jahr war alles ganz anders. Man hatte den grünen Matten den Vorzug gegeben und ganz auf die weiße Pracht verzichtet. Für Wintersportpuristen wie mir, ist das allerdings dann ein später Sommer Grandprix. Besser gesagt, man hätte ganz lassen sollen. Oder sehen wir demnächst den rechtlichen Wintersport ganz auf Beton?
Die Tage davor hat mich eine Meldung überrascht. Saudi Arabien wird die asiatischen Wintersportspiele 2025 austragen. Erst dachte ich, sollen die auf Sand ausgetragen werden. Slalom die Dünen runter. Aber habe ich mir sagen lassen, dass es an der Grenze zu Jordanien ein paar Berge gibt. Die haben zwar auch keinen natürlichen Schnee, aber es wäre im Winter kalt genug, dass man dort eine Winterlandschaft hinzaubern kann. Bin mal gespannt. Doch ich denke, die Saudis schaffen das. Im gegen Gegensatz zu den Polen. Wenn es auch mit unseren Geld geschieht.
In Wisla war es natürlich nicht die Landung auf der Blumenwiese. Man hatte natürlich irgendwelche Kunstmatten ausgelegt. Bzw. die vom Sommer einfach liegen gelassen. Die Anlaufspur war allerdings vereist. Ist die Sommer aus Pappe. Oder hat man auch da schon diese tollen Kacheln?
Am Freitag Abend ließen sich jedoch nicht viele Athleten davon abhalten, runter zu Springen. Mir persönlich wäre es auch egal, ob da unten Schnee oder Kunstmatten liegen. Ein kurzer Blick genügt und ich geh dann wieder auf dem Sommerweg nach unten.
Der Schweizer Simmon Amann hat aber wohl schlechte Erfahrungen in Wisla gemacht und ist deshalb zu Hause geblieben. Hat man ihm nicht gesagt, dass es keinen Schnee hat?. Die russischen Athleten durften erst gar nicht anreisen. Sie sind im Moment die bösen Buben im Sport.
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