Vuelta Espana. Ein satter Anstieg zum Ende
Die Etappe heute hat eine Länge von 191 Kilometern. Es mehrer Bergwertungen. Zwei haben die 1. Kategorie. Auch die ganz am Ende. Aufgrund des Profils der Strecke rechnen sich einige Leute was aus. Es gibt mehrere Gruppen. Noch sind 47 km zu fahren und die Gruppe mit Remco Evenepoel liegt 4 Minuten zurück.
Gestern hatte es einen Prominenten erwischt. Jay Vine vom Team Alpecin Deceuninck konnte das Rennen nicht beenden. Der Mann bis zu diesem Zeitpunkt der Führende in der Bergwertung. Das ist nun Richard Carapaz von den Ineos Grenadieren.
Rund 35 Fahrer sind in unterschiedlich Gruppen am Ausreißen. Keiner von den Jungs ist eine Gefahr für Remco Evenpoel. Aber viele von denen haben den Tageserfolg im Auge. Ich sage da immer, was für ein mühseliges Geschäft. Erst sich einen scheiß beschissenen Rückstand einholen, um dann ungestört fahren gelassen zu werden. Leider die Realität. Aber armselig ist es schon.
Und bitter ist es auch. Denn die Ausreißer werden am Ende zerfleischt. Eben von jenen Burschen, vor denen man sich sicher gewähnt hatte. Aber Enric Mas und Remco Evenepoel lieferten sich am letzten Berg ein letztes Gefecht. Dem fielen die Jungs zum Opfer. Als letzer war Robert Gesink dran. Als Evenepoel und Mas auf den letzten 100 Metern an ihm vorbeisprinteten, da wusste er, dass es ein Scheißtag geworden ist. Evenepüoel nahm dann Mas noch zwei Sekunden weg. Dazu kamen wohl die vier Bonussekunden.
Jetzt dürfte auch dem Spanier vom Team Movistar klar sein, dass er am Sonntag nicht ganz oben auf dem Treppchen stehen wird.
Ergebnis <<<<<<
𝐆 𝐎 𝐎 𝐎 𝐎 𝐎
— La Vuelta (@lavuelta) September 8, 2022
🏆 𝐅𝐎𝐑 𝐈𝐓!
✍️ 𝐴𝑙𝑡𝑜 𝑑𝑒 𝑃𝑖𝑜𝑟𝑛𝑎𝑙
🔥 @EvenepoelRemco – @qst_alphavinyl
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