Vuelta al Tachira

Vuelta al Tachira en Bicicleta. Ein paar Runden durch die Stadt. So hieß heute das Motto bei der selbsternannten und durch covid 19 wohl auch tatsächlichen größten Rundfahrt Amerikas. Man kennt das ja. In Amerika ist think big die große Nummer. Die Kleinen werden gefressen und so plustert sich der Fisch halt ein wenig auf.

Ein in Europa altbekannter ehemaliger  Dopingsünder hat sich mal wieder besonders hervor getan. Oscar Sevilla, dem in Europa mal die Radsportherzen zu Füßen lagen und der auch mit Jan Ullrich mal von der von der T Mobile Liste der Tour de France gesetzt wurde, kann es auch mit 44 Jahren nicht lassen. Sevilla konnte wie Ullrich im Fuentes Skandal nichts nachgewiesen werden, doch wurde er  ein paar Jahr später in Südamerika mit anderen unlauteren Mittel erwischt und eine Zeitlang von der UCI von der Liste der Akteure genommen. Auf der 2. Etappe der Vuelta al Tachira hat sich der mittlerweile 44 Jährige den 2. Platz geholt. Das ist doch immerhin mal ein Zeichen.

Das Rennen

Die zweite Etappe der Vuelta al Tachira  war nur 113 km lang. 9 Runden a ein bisserl mehr als 11 km wurden in Merida gefahren. Weiß jetzt nicht, ob von da auch die Fahrräder kommen. In jeder Runde gab es am Ende einen Anstieg von 5,7 km Länge, 200 Höhenmetern und eine dazu entsprechende Abfahrt. Es ging also permanent rauf und runter. Gewonnen hat die Etappe Roniel Campos vom Team Athletico Venezuela. Campos konnte im Zweikampf Oscar Sevilla in die Schranken weisen. Er ist nun der neue Führende der Rundfahrt.

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13 Gedanken zu „Vuelta al Tachira. 2.Etappe“

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