Ein paar Radrennen  auf der Straße gibt es zur Zeit doch noch. Meist finden sie aber in aller Welt statt. Also nicht in Europa. Das ist auch gut so. Einmal weil, wir dann was zu schreiben haben und zum anderen natürlich, dass die Jungs in Europa auch mal die Beine hochlegen können.

Also die Vuelta a Guatemala. Manche denken sicher. Kann man da überhaupt radfahren. Oder muss mauss man sich vor einen Weg mit der Machete durch den Dschungel schlagen. So sind wir Europäer halt. Immer der Nabel der Welt und woanders ist die Katastrophe.

In Guatemala gibt es, wie in vielen anderen Entwicklungsländern auch selbstständlich eine Rad Rundfahrt. In Guatemala dauert sie 10 Tage. Die Deutschalnd Tour nur 5 Tage.

 

Rund 1300 km sind in dieser Zeit zu fahren. Die Rundfahrt hat die Kategorie 2.2. Zählt also nicht zu den bestbewerteten. Insgesamt sind 19 Teams am Start. 14 davon kommen aus dem Ausland. Man spricht von 114 Rennfahrern. Von denen sind 71 am Ende in die Wertung gekommen.

Die Rundfahrt ist recht hart. Man fährt in der zweiten Hälfte der Rundfahrt immer über 1000 m Höhe. Etappen mit durchschnittlichen 2000 Metern  Höhe über dem Meeresspiegel sind keine Seltenheit. Der höchste Punkt des Rennen liegt bei 3005 Metern. Der Ataska. Nicht Alaska. Dazu gab es noch einige Schlussanstiege bis auf 2500 Meter. In anderen Regionen dieser Welt redet man dann Zur zeit vom Wintersport.

Gewonnen hat die Rundfahrt nicht ganz selbstverständlich ein Einheimischer. Toc Gerson vom Team Decoba ASO Quetzaltenango. Der junge Mann hat in diesem Jahr schon 37 Renntage mit 3775 Kilomtern hinter sich. Für diese harte Arbeit hat er von der UCI allerdings nur 44 Punkte bekommen. Das ist jetzt nicht so viel. Damit liegt er so auf rang 1200 in der UCI Weltrangliste.

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