Vuelta a Espana. Leaderwechsel bei der achten Etappe.

Heute war mal wieder ein schwieriger Tag. bei der Vuelta. Aber wann sind die Tage einfach. Gestern hatten sich die Jungs zu einer Ausfahrt mit Präsident entschlossen. Um sich dann am Ende so zu echauffieren, dass einge gehörig auf die Fresse fielen. das Ende einer Dienstfahrt für manchen.

Heute ging es wieder auf die Achterbahn. Sägezahn hoch Sägezahn runter. Von den vielen Sägezacken waren 5 Bergwertungen. Die Letzte hatte eine Kattegorie 1. Sie war  für Lenny Martinez vom Team FDJ der Scharfrichter. Er konnte mit den Favoriten nicht mehr mithalten und verlor die Tabellenführung.

Das war der Teil wo ich mich in die Fernsehübertragung einschaltete. Vorher war ich beim UCI E-Bike Worldcup in Bielstein engagiert. Und gleich musste man sich das Geseufze der Fernsehradler anhören. Remco ist der Größte und wie toll er alles macht. Und Sepp Kuss ist der Kleinste und will nur in sein Mauseloch verkriechen. Den Gefallen tat er den Jungens aber nicht. Zwar überließ anderen im Ziel die Meriten. 

Obwohl remco von allen Fersehfachleuten als Siegerauserkoren wurde, machte auf der Zielgeraden wieder dicke und begnügte sich mit Rang zwei hinter Primoz Roglic. Ein Skisprnger und ein Fußballer machen die Vuelta unter sich aus. Na bravo. Da will mir um den Radsport nicht bange sein.

Aber trotzdem waren alle dann erstaunt, dass ein totgesagter kleiner Helfer aus seinem Mauseloch gekrochen kam und sich die Führung der Vuelta holte. Sepp Kuss wird morgen das Leadertrikot tragen. Und das mit ordentlichen Vorsprung vor dem Zweiten. Das ist jetzt Marc Soler. Der hat einen Rückstand von 43 Sekunden. Die übrige Kerntruppe der Sieganwärter liegt rund 2 bis 4 Minuten dahinter. Aber die Vuelta ist noch lang. Hat noch nicht mal die erste Woche überstanden. Da kann noch sehr viel passieren.

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