Januar 25, 2022

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Vuelta a Espana. Kein Vertrauen in Nico Denz.

2 min read
Andorra

Die Etappe heute war etwas für die Ausreißer. Sie führt von Tapias nach Monforte de Lemos. Sie hatte eine Länge von 190 km und war am Anfang bergig und am Ende flach. Deshalb wundert es nicht, dass eine Große Ausreißergruppe von 18 Fahrern das Heil in der Flucht suchte. Mit dabei war Nico Denz vom Team DSM.

Die Gruppe hatte Pech, dass Denz mit von der Partie war. Denn Denz eigenes Team DSM hatte kein Vertrauen in Abschlussfähigkeiten des Deutschen und fuhr ordentlich nach. Die Gruppe kam nicht weg. DSM vereitelte das. 40 km vor dem Ende mussten sich die Ausreißer entscheiden. 2 Fahrer entschieden sich für die Flucht nach vorne. Ohne Denz. Immerhin hielten sie den Abstand auf 30 Sekunden. Noch waren 25 km zu fahren und die waren überwiegend abwärts gerichtet. Nico Denz war in der Zwischenzeit wieder eingenordet worden. Er wird sich bei seinen Teamkollegen gebührend bedankt haben. Jetzt müsste ein Fahrer von DSM gewinnen. Sonst wäre alles für die Katz gewesen.

Nachdem die Jungs den Kollegen Denz eingeholt hatten, gingen sie aus der Führung. War das Ziel des Tages erreicht? Natürlich kann man nach Geschichtchen erzählen. Von wegen Taktik und so. Dann braucht man nicht zugeben, das man ordentlich Scheiße gebaut hat.

Denn 20 km vor dem Ende ändert sich das Bild. Ein paar der Ausreißer kommen an die Spitze zurück. 12 km vor dem Ende haben die 7 Fahrer 20 Sekunden Vorsprung. Das liegt in der Hauptsache daran, weil DSM nun wieder verpflichtet es. Selbst Nico Denz darf wieder mit hinterher eilen. Jetzt aber sollte Alberto Dainese es wirklich gewinnen. Sonst wär es ja blöd.

 

Die Ausreißer vergrößern ihren Vorsprung man kommt auf über 30 Sekunden. Noch sind 3 km zu fahren. Die Jungs arbeiten zusammen. Das wird nichts mehr fürs Peloton. Das gibt die Arschkarte für DSM. Mir tut es leid um Nico Denz..

Am Ende gewinnt  Magnus Cort Nilson von Ef Nippo und  DSM ist der Looser des Tages. Alexander Krieger wird, nach der Klotz Sacha Modolo die Vuelta verlassen musste, 10. in der Tageswertung.

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