September 19, 2021

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Profi Radsport

Vuelta a Espana . Die große Bergsause.

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Vuelta a Espana

Lange Zeit ist es bei der Vuelta a Esapana ruhig geblieben. Wenn man so will. Denn auch in den Tälern wurde gestern  Rad gefahren. Heute ging es aber auch ordentlich zur Sache. Von Anfang an. Die erste Ausreißergruppe mit Nico Denz vom Team DSM wurde deshalb schnell  von den Tagesanwärtern au den Sieg zurückgepfiffen.

Die Teams zerfleischten sich direkt im ersten Anstieg direkt nach dem Start. Es bildete sich schnell ein Gruppetto, welches um die Zeitregelung fürchten musste. Doch dann beruhigte sich die wilde Fahrt. Es war klar, dass es nicht bis zum Ende so weitergehen konnte. So kämpfte sich eine recht große Gruppe von 30 Fahrern an der Spitze des Rennens über die Hügel. Das etwas eingeschränkte Peloton hatte einen Rückstand von rund 3 Minuten. Noch waren 70 km zu fahren.

Die heutige Etappe war kilometermäßig  recht kurz. Es ging über 152 km von  Gandia zum Balcon de Alicante. Im Weg standen 6 Bergwertungen. Die beiden Schwierigsten kamen direkt an Anfang und dann am Ende. Es gab nämlich einen giftigen Schlussanstieg. Der hatte eine Länge von 2,2  und eine durchschnittliche Steigung von 8 Prozent. Das war aber nur die offizielle Zahl. Denn in der Realität waren 8 Kilometer und 500 Höhenmeter.

43 Kilometer vor dem Ende scheidet Valverde vom Team Movistar aus. In einer Kurve im Anstieg platzt sein Vorderreifen, worauf er die Balance verliert und einen Abhang runterrutscht. Er überwindet noch einmal, doch 5 Kilometer später ist es dann endgültig vorbei.

 

Im vorletzten Anstieg ist es auch mit der Freundschaft in der Spitzengruppe vorbei. Sivakov sprengt die Gruppe und nur Storer von DSM und Lawson Craddock von EF können folgen. Dann hat Sivakov einen Schaden am Fahrrad. Das Adrenalin verschafft ihm die dicke Luft. Er überholt die beiden Führenden und holt sich die Bergwertung. Craddock explodiert . Nur Michael Storer kann zunächst folgen.  In der Abfahrt ist Lawson Craddock wieder an der Spitzen. Damit hat nun wirklich keiner mehr gerechnet. Im nächsten Anstieg bekommt er aber die Quittung.

Trotzdem ist es das Rennen der Wiederauferstehungen. Carsten Kron von Lotto Soudal und Carlos Verona von Movistar schließen wieder auf.  Verona hat im Steilen die besten Beine, doch Michael Storer läßt sich nicht beeindrucken und gewinnt das Rennen. Felix Großschartner von Bora hansgrohe ist der einzige aus der ehemaligen Spitzengruppe, der um das Rote Trikot kämpft. Doch Roglic kommt rechtzeitig ins Ziel und so verpasst der Österreicher den Tag in rot morgen nur knapp.

Ergebnis <<<<

 

 

 

 

 

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