Januar 25, 2022

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Vuelta a Espana. Die Grenadiere fahren im Hühnerstall Motorrad

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Andorra

Enrico Caruso singt am schönsten und Damiano Caruso fährt am schönsten die Berge hoch. Heute jedenfalls. Die Ineos Grenadiere proben dafür den Aufstand im Hühnerstall. Fuchs, du hast die Ganz gestohlen, können sie aber Primoz Roglic vom Team Jumbo Visma nicht vorwerfen.

Selten hat man so eine desaströse Teamtaktik bei Ineos gesehen. In den guten Froomejahren waren die Jungs eine eingeschworene Truppe, die alles für ihren Leader tat. Jetzt hüpfen sie aber über den Hühnerhaufen, als ob sie sich das bei den anderen, auch den deutschen Teams,  abgeschaut haben.

Wie macht man es nun wirklich nicht.

Diese Demonstration gab heute Adam Yates zum besten. Er attackierte mit Schwung seinen eigenen Leader Bernal und tat auch nachher, nachdem er von Roglic und Mas den Po versohlt bekam,  nichts dazu bei, um Egan Bernal zu helfen. So etwas sah  man bisher selten. Zumindest bei Ineos.

Und so kam es wie es kommen musste. Roglic zog in der Gesamtwertung weiter auf und davon.  Adam Yates verstieß  seinen Kapitän Bernal und holte auf eigene Faust sich einen schönen Rückstand ein. Das Gackern war den ganzen Hügel hinauf zu hören. Bora hansgrohe konnte  mit Felix Großschartner dem Ganzen nichts Positives abgewinnen. Großschartner verlor wieder großartig an Zeit und hat nun 3:25 Rückstand auf den Führenden. Der zweite Platz ist erst mal weg. Kann man so sagen, wenn man auf Rang 9 abgekackt ist.

Adam Yates ist mit seiner nicht gerade teamförderlichen Haltung Kollege Bernal ordentlich auf die Pelle gerückt. Die beiden liegen nun auf Platz 5 und 6. Es trennen sie von einander 13 Sekunden und von Roglic deren 2 Minuten. Der dürfte sich, angesichts der Strategie im Team Ineos,  vor den Grenadieren nun wirklich nicht mehr fürchten. Zumal Bernal schwächelt und Adam Yates nun nicht gerade dafür bekannt ist. das er dreiwöchige Rundfahrten für sich entscheiden kann.

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