Vuelta a Espana. Der Adler verlernt das Fliegen

Radsport

Als heute Nachmittag sich die Leute die erste Etappe der Vuelta a Espana anschauten, rieben sie sich verwundert die Augen. Team Ineos ganz vorne und Chris Froome ganz hinten. Am vorletzten Berg verlor der Brite den Anschluss an das Peloton und sein Team fuhr munter weiter. Der Adler verlernt das Fliegen oder er hebt es sich fürs nächste Jahr auf.

Da reist er mit der Israel Start UP Nation durch Europa will es allen noch mal zeigen. Manchmal versetzt der Wille ja Berge und ich höre schon die Amis singen, “When the  last eagle flies.”

Die Rolle Froomes hat jetzt der Condor übernommen. Beim Giro ausgebootet und bei der Tour zu stillhalten gezwungen, bis es nicht mehr ging und nützte, soll der equadorische Kondor dem slowenischen Geier die Krone abnehmen.

Heute ist das nicht ganz gelungen, denn Trapper Geierschnabel hatte eine so harten Endspurt, das Carapaz nicht mehr mithalten konnte. Eine Sekunde beträgt der Unterschied. Nicht viel, aber die Zeichen sind gesetzt. Carapaz und Roglic,  die beiden Kontrahenden des letztjährigen Giro,  führen in spanischen das letzte Gefecht. Brüder,  zur Sonne, zur Freiheit oder zum roten Trikot. Man wird sehen ob die Ineos Grenadiere den Jumbo Visma Supermarkt stürmen können und es wieder mit einem leicht resignierten Primoz Roglic endet. 

Noch ein paar andere Fahrer stehen im Moment auf der Liste mit oben an. Aber das Duell der Giganten werden sie höchsten aus der ersten Reihe mitverfolgen können.

Auch der beim Giro ausgebootete Pascal Ackermann darf von schönen Stunden auf dem Podest träumen. Heute hat er zunächst mal auf einer eher nicht bergigen Etappe ein paar Wochen drauf gedrückt bekommen. Das Punkte Trikot trägt dafür eher dann Teamkollege Großschartner. Der wird das als Erfolg buchen und Ackermann wird mal wieder gute Miene zum bösen Spiel machen. Wie lange  noch? Die Israel Start Up Nation hat sicher ein gutes Angebot zur Hand.

Ergebnis >>>>

 

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