Februar 1, 2023

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Vuelta a Costa Rica. Über den Cerro de la Muerte

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vuelta ciclista a Costa Rica

vuelta ciclista a Costa RicaWenn Costa Rica Fans hören, dass es von Perez Celedon nach La Union geht, dann wissen sie schon, was bei der Vuelta ciclista a Costa Rica auf dem Programm steht. Die Überquerung des Cerro de la Muerte. Immerhin ist die Passhöhe bei 3324 Metern angesetzt. Das sind die Höhen die man bei den europäischen Grand Tours nie erreicht. Schon sehr weit unterhalb wird dort den Toten gedacht.

Ich kann mir auch überhaupt nicht vorstellen, was los wäre, wenn  man in Europa den Profi solche Höhen zumuten würde. Ich erinnere mich aber noch gut an deas Geschrei der Pressefuzzies, als Habeler und Messner den Mont Everest ohne Sauerstoff bestiegen. Allerdings muss man sagen, dass die mesiten Sportjournalisten gar nicht mitbekommen, dass man hier in Costa Rica zur Weihnachtszeit Radsport betreibt. Das ist wohl auch gut so. Denn immerhin startet die Etappe heute auf einem Niveau von 700 Metern über dem Meer. Morgen geht es dann in umgekehrter Richtung zurück.

Zugeben, ich bin mir allerdings nicht sicher ob aus diesem Grund, wurden bei der Vuelta a Costa Rica in der Vergangenheit schon einige des Dopings überführt. Allerdings kann man davon ausgehen, dass man hierzulande noch ein wenig unprofessioneller mit der Thematik umgeht. Mehr Pi mal Daumen. Nicht ganz so wissentschaftlich.

Andererseits kommen die meisten Jungs auch ohne die zusätzlich Höhenluftverstärkung aus. Sogar die europäischen Clubberer von Global schaffen das. Und die Holländer fahren bekanntlich oft unter dem Meeresspiegel Rad.

Gewonnen haben die Etappe zwei. Und verloren hat die Etappe einer. Beginnen wir mit dem Verlierer. Daniel Bonilla aus Costa Rica konnte heute nicht ganz mithalten. Er verlor in der Gesamtwertung 4 Minuten. Gewonnen hat die Etappe sein Landsmann Sebastian Moya. Moya startete zusammen mit Robison Malapud direkt nach dem Beginn des Rennens ein Attacke und wart bis zum Ende nicht mehr gesehen. In Endspurt überfügelte er seinen Fluchtgefährten Malupud.

Das war der erste Gewinner des Tages. Der zweite war der bisherige zweite, der Kolumbianer Marco Suesco. Der liegt nämlich nun auf dem 1. Platz.

Die Holländer sind auch noch dabei. Tjalle de Bruin liegt nun sogar auf Platz 48. Von wegen undankbare Höhenluft.

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