Oktober 22, 2020

Radsport Journal Tourmann

Profi Radsport

Volta a Portugal. 2.Etappe

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Radsport

Die Volta a Portugal wird ja normalerweise im August ausgetragen. Aber wie auch immer, man hat dieses Jahr den Termin wieder hinter die Tour de France gelegt. Dazwischen waren nur die Radsportweltmeisterschaft der UCI. Im nächsten Jahr soll wieder alles beim Alten sein. Hoffen wir mal. 

Im Gegensatz zum letzten Jahr ist keine Deutscher Fahrer dabei. Letztes Jahr waren es Robert Wagner für das Team Arkea Samsic und Björn Thurau für Vito Fereinse PNB. Beide haben in der Zwischenzeit ihre Profikarriere beendet.

Seltsamerweise sind weniger Fahrer am Start als letztes Jahr. Auch halten sich die  größeren Teams ein wenig zurück. Da hat man doch gesagt, dass nach dem Neustart die Teams den Veranstaltern hinterherlaufen.

Aber nach der Tour de France gehen die meisten schon in den Winterschlaf. Die neue Saison ist wichtiger als das Restprogramm. Ich finde das immer so witzig, weil ja nicht alle Profis an der Tour teilnehmen können. Wenn es danach ginge, wären 100000 dabei. Vielleicht hält man sich aber auch wenig zurück, weil Portugal ein Hochrisikoland. Nur was macht man dann in Frankreich, Spanien und Italien?

Die Rundfahrt in Portugal zählt zur zweithöchsten Kategorie der UCI. Sie hat nicht die gleiche Klassifizierung wie de Tour de Suisse oder Paris Nice. Dafür ist sie ein wenig länger. Normalerweise. Dieses Jahr sind es nur 8 Etappen und ein Prolog. Insgesamt hat das Rennen eine Länge von 1184 km und zahlreiche Bergwertungen. Zum Schluss gibt es ein 17,7 km langes Zeitfahren in Lissabon.

Der Veranstalter der Volta a Portugal hat noch ganz geschaltet, das er auch dieses Jahr ein Rennen austrägt. Man findet auf seiner Seite schon die Vorschläge fürs nächste Jahr. Das hat mich ein wenig verwirrt. Die einigermaßen richtige Seite für diese Veranstaltung finden hier.<<<< 

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Man braucht sich aber nicht zu wundern, dass man dann nur sporadisch über ein Ereignis berichtet. Für die Portugiesen hat die Welt anscheinend mit Heinrich dem Seefahrer aufgehört zu existieren. Den Seeweg nach Indien hat man ja auch erst ein paar Jahr nach dem Ableben von Heinrich entdeckt. Warum soll man dann zeitnah über ein Radrennen berichten.

Die 1. Etappe nach Prolog führte von Montalegre nach Viano do Castello. Sie war 180 km lang und wurde gewonnen von Luis Gomez vom Team Kelly Simodes UDO. Der Mann fährt hauptsächlich in heimatlichen Gefilden und deshalb international nicht so bekannt wie Björn Thurau, dessen Vater Didi ja mal im Radsport eine größere Rolle spielte.

Ergebnis<<<< 

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