Alexander Krieger wird bei Paris Chauny Zweiter.

Radsport

Erfolgreich ist der Sprinter vom Team Alpecin Fenix schon seit Langem. Doch obwohl er sich auch schon mal das Leadertrikot der Luxemburg Rundfahrt überstreifen durfte, allerdings nicht am Ende, fehlt ihm ein 1. Platz in seiner Profipalmares.

Auch dieses Wochenende, bei Paris Chauny, hatte es  nicht sein sollen. Das Rennen führt von Compiegne nach Chauny. Compiegne ist bekannt durch seinen Eisenbahnwagon und das dort Paris Roubaix gestartet wird. Dieses Rennen wird ja im heurigen Jahr coronabedingt erst Ende Oktober ausgetragen.

Von Compiegne nach Chauny ist es nicht ganz so weit. Da man aber auch 203 km fahren muss, gibt es in der Gegend von Chauny einige nette Schleifen. Die Zuschauer kommen also des Öfteren in den Genuss eines durchrauschenden Pelotons. Natürlich gab es die übliche Voraustruppe. Die letzten Ausreißer wurden 5 km vor dem Ziel eingeholt und so ganz es seit langen mal wieder zu einem Massensprint. Jedenfalls fast. Denn Nacer Bouhanni von Arkea Samsic entzog sich der Sache ein wenig. 300 m vor dem Ziel trat er an und rettete eine Sekunde vor dem nacheilenden Peloton mit Alexander Krieger. Dem Deutschen bliebt mal wieder nur der 2. Rang auf dem Podest. Er konnte sich jedoch damit trösten, dass er Koryphäen wie Arnaud Dèmare und  Danny Van Poppel geschlagen hatte.

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