Das Rennen der fallenden Gesichtsmasken

Radsport

Es ist Herbst geworden und das Atmen fällt uns schwerer. Das gilt nicht nur für die Asthmakranken Radsportler, sondern auch für die Fans an der Strecke. Ich will ja nicht behaupten, dass bei einer Radsportweltmeisterschaft in Italien nur italienische Fans am Straßenrand stehen. Da werden sicher auch einige 1000 aus anderen Ländern dabei sein. Aber es fällt schon auf, das gegen Ende der Rennen immer häufiger Unmaskierte zu sehen sind, die mit einem gewissen südländischen Temperament die Radsportler direkt am Straßenrand anfeuern.

Das ist nun mal ein Fakt. Und man könnte sich auch vorstellen, dass diese Leute nicht kurz vor dem Rennen aus dem Ausland eingeflogen sind. 

 Wie dem auch sei, heute ging es bei der WM in Imola wieder zur Sache. 258 km bedeuteten für die Jungs 9 Runden über die Hügel von Imola. Am Ende kamen wieder einige Höhenmeter zusammen. Wie immer bestimmten zunächst die Underdogs das Rennen. Zum Schluss versuchte es ein französische Cowboy alleine und beendete damit seine Pechsträhne.

Julian Alaphilippe kam mit 24 Sekunden Vorsprung ins Ziel und darf damit ein Jahr lang das Regenbogen Trikot auf den Rennstrecken dieser Welt präsentieren. Sein ehemaliger  Teamkollege Max Schachmann beendete das Rennen als Neunter. 53 Sekunden hinter dem Sieger.

Die Silbermedaille holt sich der Belgier Wout Van Aert und die aus Bronze Marc Hirschi. Dafür können sich die beiden werbetechnisch wenig  kaufen. Denn hinter dem Sieger bekommt man bestenfalls eine Medaille umgehängt und die Platzierung ist nach einer Woche vergessen.
Ergebnis<<<<<

Fotos <<<<<

 

 

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