Und dann erwischt es Davide Rebellin
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Er er war meines Erachtens der dienstälteste Profi im Radsportzirkus. Vor ein paar Wochen hat er im stolzen Alter von 51 Jahren seine Karriere beendet. Obwohl, nun wird man es nie so genau erfahren. Denn Davide wäre durchaus zuzutrauen gewesen, dass er nächstes Jahr wieder an der Startlinie steht,
Das hat ja nun der der tragische Unfall mit dem LKW verhindert. Rebellin war wohl auf der der Stelle tot. Vom LKW und seinenm Fahrer fehlt jede Spur. Man kann noch nicht einmal, dass der Fahrer den Unfall bemerkt hätte. Sagt die Polzei. Wieder mal eine Tragische Geschichte die der Radsport zum Schreiben vorgibt.
Davide Rebellin hat sich noch letzte Woche mit den ganz Großen in Monte Carlo bei einem Kriterium gemessen. Mit dabei waren unter anderen Philippe Gilbert, Pogarcar und Peter Sagen.
Obwohl Rebellin auch zur Genaration Doping zählt, seine Silbermedaille in Peking wurde ihm deswegen aberkannt, hatte er zahlreiche weitere Erfolge auf seiner Palmares, die nicht gestrichen wurden. Ich rede von Lüttich Bastogne Lütüch, dem Wallonischen Pfeil, Paris Nizza, Tirreno Adriatico und vielen Siegen mehr. Der kleine Große Italiener war halt ein Kind seiner Zeit und die war halt in Bezug auf Doping, sagen wir mal sehr unschön.
Davide Rebellin fuhr auch für das deutsche Team Gerolsteiner. Nach seiner Dopingsperre wurden die Teams aber immer rangniedriger und Rebellin immer älter. Natürlich mißtrauerte die nachfolgende Generation den bekennenden Veganer. Zwar hieß es, er würde keinen Kaffee, keinen Alkohol, und keinen Zucker anrühren, aber im Blut fand man ja was anderes. Später wich das Mißtrauen und der Respekt kehrte für den alten Mann ein. Ähnlich wie bei dem Japaner Kasei beim Skispringen, konnte man sich einen Radsport ohne Rebellin nicht vorstellen. Jetzt müssen wir es.

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