Juli 29, 2021

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UAE Tour. Sam Bennet schlägt Ackermann.

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Pascal Ackermann

24. Februar. Vor 2 Monaten war Weihnachten und jetzt sitze ich in der Gegend von Köln draußen bei 20 Grad in der Sonne. D.h. in der Sonne sind es noch mehr. In Arabien ist das nichts Ungewöhnliches . Sam Bennet dürfte sich diesen Tag aber auch aus anderen Gründen anstreichen. Denn er hat sein erstes Rennen nach der Winterpause gewonnen. Dazu noch gegen Pascal Ackermann. Ackermann ist zwar um den Sieg angetreten, am Ende langte es aber nur für den 6. Platz. 

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Dabei sah es für Pascal Ackermann in diesem Messi Sprint zunächst gar so schlecht aus. Doch als sein alter Teamkollege Sam Bennet, nun beim  Team Deceuninck Quickstep angestellt, aus dem Hinterhalt loslegte war gegen dessen Endgeschwindigkeit kein Kraut gewachsen. David Dekker, der Sohn von Erik Dekkker wurde wieder Zweiter und ärgerte sich diesmal aber gründlich. Der Zweite ist bei den Radsportler der erste Verlierer.

Die heutige Etappe führte von  Al Marjan Island dahin zurück. Sie hatte offiziell eine Länge von 204 km, war aber wohl tatsächlich einige Kilometer kürzer. Die Länge spielt allerdings keine große Rolle. Denn die Jungs radelten durch die Wüste. So sah es jedenfalls aus. Die durchschnittliche Renngeschwindigkeit betrug allerdings 42 Km/h. Hinter dem Peloton wurde man aber praktisch vom Luftzug mit gezogen. Das bestätigt dann die holländische Windkanal Studie. Nach der wird an gewissen Stellen des Pelotons nur 10 Prozent der Kraft aufgewendet. Ich hatte heute aber das Gefühl, dass die Bremsen an den Rädern auf der flachen Strecke durch Wüste nicht ganz unbrauchbar waren.

10 Kilometer vor dem Ende wurde dann richtig Rad gefahren. Die beiden lustlosen Ausreißer waren da schon eingeholt. Jetzt wurde es sogar spannend. Die Sprinterteams versuchten ihre Leute alle vorne zu platzieren. Das erhöhte die Geschwindigkeit enorm. Allein gelang das nicht allen und wenn , dann auch nur kurzfristig. Es gab also ein enormes Gedränge und Geschreie. Mir ist das Geschreie lieber, wenn es dafür keine Stürze gibt. Es gab dafür einen netten Messi Sprint. Wo jeder gegen kämpfte und der Stärkste am Ende gewann. Sam Bennet vom Team Deceunick Quickstep. Deutsche Fahrer waren unter den ersten 10. Pascal Ackermann kam auf den 6. Rang. Einen Platz dahinter überquerte  Phil Bauhaus von Bahrain Victorious die Ziellinie.

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