Juni 29, 2022

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UAE Tour. Auf den Jebel Habeet.

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Uae Tour 2021

Immer durch die Wüste ist auch langweilig. Da kann man ja auch mal einen Berg hoch fahren. Der Jebel Habeet bietet sich in den Emiraten dazu an. Die Straße führt durch ähnlich kahle Landschaften auf den Gipfelparkplatz- Allerdings ist der Gipfel nicht ganz hoch. Dafür um so kahler. Sobald die Ebene verlassen wird gibt es nur Sand und Steine.

Der Anstieg auf den Jebel Habeet hat eine Höhe von rund 900 Metern und ist 10 km lang. 2 Fahrer wollte es aber schon im flachen Teil der Wüste probieren. Thomas De Gendt von Lotto Soudal und Tony Gallopin von AG2R fuhren bis zu 4 Minuten heraus. Im Anstieg war es mit dieser Zeit aber schnell geschehen. De Gendt warf direkt das Handtuch und Gallopin wurde kurz darauf eingeholt. Das Peloton zerfiel sofort in seine Teile. Man konnte auch hier wieder sehen, wer ein schönen Urlaub in der warmen Sonne gebucht hatte und wer eher zu einer ambitionierteren Fahrweise neigte. Die meisten Fahrer hatten schon auf der ersten Etappe durch die Windstaffeln viel Zeit verloren. Gegen Ende ließen sie die Beine endgültig hängen und sehnten sich nach den Liegestühlen mim Hotel.

Auch der heutige Tag hieß wieder : Ausfahrt mit Scheich. Den Scheich machte heute wieder Tadej Pogacar vom Team UAE. Der wurde nur von dem kleinen Adam Yates von den Ineos Grenadieren etwas gepiesackt.  300 vor dem Schluss war es aber schon wieder flach. Pogacar hatte sich was von den Sprinter abgeschaut und ließ die Lücke, aus der dann uneinholbar nach vorne schoss.

Pogacar hat nun 43 Sekunden Vorsprung vor dem Zweiten Yates. Viele werden die Rundfahrt nun abhaken. Aber wir sind in der Wüste. Da gibt es noch einige Etappen die vom Wind geprägt werden könnten. Und wer da nicht auf der Hut ist, der kann schnell ins Hintertreffen geraten.

Zwei deutsche Fahrer zeichneten sich heute aus. Zum einen testete Emanuel Buchmann von Bora hansgrohe seine Bergfestigkeit und erreichte den 4. Platz. Dazu kam noch der junge Florian Storck vom holländisch deutschen Team DSM, der seine Kletterfähigkeiten eindrucksvoll unter Bewies stellte und sich den 7. Platz holte. In der Gesamtwertung spielen beide im Moment keine Rolle mehr.

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