Tro Bron Leon. Die bretonischen weißen Straßen.
Das Tro Bron Leon ist so eine Mischung aus Strade Bianche und Paris Roubaix. Man fährt im Westen der Bretagne 204 Kilomter lange Zeit über die von Traktoren zerwühlten Feldwege des Region. Insgesamt sind es 27 Sektoren.
#TroBroLeon
— Gendarmerie du Finistère (@Gendarmerie_029) May 7, 2023
Bravo à l’Italien Giacomo Nizzolo qui s’est imposé pour sa 1ère participation ! 👏
Nos motocyclistes ont sécurisé l'épreuve avec panache et grâce aux gendarmes mobilisés sur le parcours, aucun incident n'est venu ternir cette 39e édition !@trobroleon #Finistere https://t.co/2floonwakL
Keiner sind wirklich danach aus, als ob man dorauf mit einem Rennrad fahren sollte.Die Paves sind weiß und matschig wie inder Toskana haben aber einen grünen Mittelstreifen. Am Ende kommen da rund 29 Kilometer zusammen. Im Gegensatz zu Paris Roubaix gibt es schon nach 50 Kilomtern Feldwege. Aber erst gegen Ende häufen sie sich wirklich.
#TroBroLeon 🇨🇵
— Burgos BH (@BurgosBH) May 7, 2023
Nuestra 3ª participación en una carrera única 🤯
📷 @SprintCycling pic.twitter.com/eE8qvYG6SF
So wundert es nicht, dass hier die dicken Zeitabstände gemacht werden. Was aber einen wundert ist, dass zwei ausgemachte Sprinter am Ende ganz vorn sind. Giacomo Nizzolo von Israel Premier Tech und Arnaud De Lie von Lotto Dstny haben die Sache am Ende aus einer 7 köpfigen Gruppe unter sich ausgemacht. Mussten es auch wohl. Denn derKonkurrenzkampf der beiden Teams um UCI Punkte ist groß. Immerhin bekam der Sieger deren 200. Nizzolo hatte schließlich die Nase vorn. Max Walscheid vom team Cofidis kam mit 1:10 Rückstand ins Ziel. Leon Heinschke vom Team DSM gar nicht.
👀 POV : quand il y a plus de watts au mètre carré que dans une centrale électrique ⚡️#TroBroLeon pic.twitter.com/qNzA58dzLh
— TRO BRO LEON (@trobroleon) May 7, 2023
Ergebnis <<<<<
🇮🇹 Giacomo Nizzolo @trobroleon #TroBroLeon pic.twitter.com/7eawcq7323
— Out of context cycling prizes (@OOCCyclePrizes) May 7, 2023
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![]() | Tour de France 2026. Barcelona leuchtet gelb. Gestern Abend, am Donnerstag, dem 2. Juli 2026, hat die Tour de France ihre 113. Ausgabe offiziell eröffnet. Zwei Tage vor dem Start wurden die 23 Teams mit ihren 184 Fahrern in Barcelona vorgestellt – nicht in einer Halle, sondern auf offener Straße, mit der Sagrada Família als Kulisse. Die Zeremonie begann gegen 18:30 Uhr und folgte einem für Barcelona typischen Drehbuch: Die Mannschaften rollten im Schritttempo vom modernistischen Hospital de Sant Pau los, fuhren die komplett gesperrte Avinguda Gaudí hinunter und wurden direkt vor den Türmen Gaudís einzeln auf die Bühne gerufen. Die Stadt hatte den Korridor bewusst gewählt, um aus einem protokollarischen Akt ein kulturelles Weltereignis zu machen. Zehntausende säumten die Strecke. Sportstadtrat David Escudé, einer der Architekten des Grand Départ, sagte im Vorfeld, Barcelona habe seit den Olympischen Spielen 1992 nichts Vergleichbares mehr erlebt. Nur drei Wochen nach dem Besuch von Papst Leo XIV. stand die Sagrada Família damit erneut im Zentrum eines globalen Medienmoments – diesmal mit Rennrädern statt Messgewändern. Wer stand auf der Bühne Der Titelverteidiger kam zum Schluss. Traditionell schließt das Team des Vorjahressiegers die Parade. Kurz vor 20 Uhr rollte das UAE Team Emirates von Tadej Pogačar als letztes vor die Basilika. Der Slowene jagt in diesem Jahr seinen fünften Toursieg und damit den Anschluss an die ewigen Rekordhalter Merckx, Hinault, Anquetil und Indurain. Direkt davor: Jonas Vingegaard mit Visma–Lease a Bike, der nach starkem Frühjahr den nächsten Anlauf nimmt, und Frankreichs großes Talent Paul Seixas, dem viele bereits die Rolle des dritten Favoriten zuschreiben. Besonders laut wurde es für Caja Rural. Das spanische ProTeam erhielt eine der Wildcards und startet erstmals seit über zehn Jahren wieder bei der Tour – als zweites spanisches Team neben Movistar. Mit den Katalanen Abel Balderstone und Joel Nicolau hatte es gleich zwei Lokalmatadoren im Aufgebot. Insgesamt wurden alle 23 Mannschaften vorgestellt – die 18 WorldTeams plus Tudor, Q36.5, Cofidis, TotalEnergies und Caja Rural. Während die Fahrer auf der Rampe posierten, sprachen die Kapitäne parallel im Auditorium von Sant Pau mit der internationalen Presse, ein neues Format, um den engen Zeitplan zu entzerren. Warum Barcelona Es ist erst das dritte Mal, dass die Tour in Spanien startet – nach San Sebastián 1992 und Bilbao 2023 – und das erste Mal in Barcelona. Die Stadt hat bereits 1957, 1965 und 2009 Etappen beherbergt, doch ein Grand Départ ist eine andere Dimension. Tour-Direktor Christian Prudhomme sprach von einer Herzenswahl, Bürgermeister Jaume Collboni von einem neuen Kapitel für eine Stadt, die schon Fußball-WM, Olympia und America’s Cup gesehen hat. Wie geht es weiter Schon am Samstag, 4. Juli, fällt der erste sportliche Startschuss: ein Mannschaftszeitfahren über 19,7 Kilometer, das am Forum beginnt, an der Sagrada Família vorbeiführt und nach zwei Anstiegen zum Olympiastadion auf dem Montjuïc endet. Anders als früher gibt es keine einheitliche Teamzeit – jeder Fahrer bekommt seine individuelle Zeit für das Gesamtklassement. Am Sonntag folgt die zweite Etappe von Tarragona zurück nach Barcelona, am Montag verlässt der Tross Katalonien in Granollers Richtung Pyrenäen. Gestern ging es aber noch nicht um Sekunden. Es ging um Bilder: 184 Fahrer im Abendlicht, die Basilika im Rücken, eine Stadt, die sich selbst als Welthauptstadt des Sports inszeniert. Barcelona hat die Teampräsentation nicht einfach abgehalten – es hat sie zu einer Prozession gemacht. Und damit den Ton gesetzt für eine Tour, die schon vor dem ersten Pedaltritt historisch wirkt. https://www.facebook.com/share/v/1BJRJZbKEJ/ |
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