Giro d’Italia. 3.Etappe. Das Orakel von Melfi.

Kommen wir aber  vorher noch einmal auf den gestrigen Tag zuzück. Das Strurzszenerio hat dann doch heute noch eine Nachschau bekommen.der neue Shculdige soll nun Kaden Groves wegen eines Ellenbogenchecks sein  Hörte ich sogar ein kleines Bedauern, dass da auch fzwei Frauen verletzt worden sind. Aber es ging eben nicht anders. Die Straßen waren zu klein und man war nervös. Leider sprechen die Bilder bezüglich eine andere Sprache. Nervös waren die Jungs aber schon.

Das Problem des Radsports ist natürlich auch die Berichterstattung durch die sogenannten Experten. Einmal sind das meist alles ehemalige Radsportler. Die geben natürlich immer sehr wertvolle Informationen weiter. Aber sie sehen es natürlich alles mit ihrem Spiegel. Da nun die Generation Dopin am Steuer der Wagen sutzt und auch an den Mikrophone. Auch wenn sie selber nicht beteiligt gewesen sein sollten, waren  sozusagen in der ersten Reihe. Deshalb ist bezüglich gewisser heikler Themen eher das Schweigen der Lämmer angesagt.

Auch das ist Radsport. Kommen wir zum Tagesgeschehen. Heute geht es von Vasto nach Melfi. Das Orakel heist übrigens Delfi. Und nicht Selfie. Ja dann. 213 Kilometer sind es heute. Zum Ende kommen zwei Bergwertungen. 3. und 4. Kategorie.Die Favoriten des Tages sind Michael Woods und Pedrson von trek Segafredo. Mal sehen.wer alles über die letzten Berge kommt.

Die neutralisierte Phase dauert heute 10 km. Danach schießen zwei Fahrer vom Team Coratec an die Spitze.Alexander Konychev und sein Teamkollege Stojnic haben nach weiteren 10 Kilomtern 3:30 Minuten herausgefahren. Der wächst auf 7 Minuten an. Dann wird er wieder runtergefahren. Einholen will man die beiden Jungs aber nicht. Jedenfalls nicht so früh. 140 vor dem Ende sind es nur noch 3 Minuten.

Mittlerweile fährt man unten am Gargano vorbei. Man lässt dieses Gebirge aber  links liegen und fährt direktdemang Richtung Foggia. Dort gibt es den ersten Zwischensprint. Die beiden Jungs von Corratec streiten sich nicht um die Punkte beim Sprint. Konichev gewinnt kampflos. Dahinter im Peloton wird aber um die fürs Maglia ciclamino geknüppelt. Sechs Fahrer können noch was reißen. Mads Pedersen ist heute für den Sieg vorangemeldet. Trotzdem lässt er es sich nicht den Zwischensprint der Sprint für sich zu entscheiden. Kleivieh macht auch Mist  Jonathan Milan holt sich 3 Punkte. Damit ist ziemlich wahrscheinlich, dass er es auch morgen tragen wird. Denn heute gibt es für den Sieg 25 Punkte. Gestern hatte man deren 50 vergeben

Es beginnt zu regnen. Dann kommen die Jungs in den Anstieg. Der beginnt rund 38 km vor dem Ziel. Dort beginnt fürs Peloton die wirklich Arbeit. Vorne schleichen sie. Hinten bretern sie den Berg hoch. Ein paar Sprinter wie Cavendish strecken die Flügel. Die kompetenten Sprinter sind wohl noch dabei. Das Peloton ist auf 50 Fahrer geschwumpft und man ist noch nicht ganz oben.

Thibaut Pinot holt sich die Bergwertung der dritten Kategoriie. Das gibt  morgen das Blaue Trikot.

Ich vermisse Mads Pedersen von Trek Segafredo. Noch sind es 32 km bis zum Ende in Melfi Man fährt auf einen Plateau um einen See herum zur letzten Steigung des Tages. Die hat die 4. Kategorie. Pedersen ist wieder zurück. Auch Vlasov ,Kämna und Nico Denz von Bora hansgrohe haben es über den Berg geschafft.

Das Tempo machen Jungs von Michael Matthews. Der sitzt weiter hinten im Peloton und darf nicht aus den Socken gefahren werden.Tibaut Pinot holt sich auch die Bergwertung. Mads Pedersen erreicht den Gipfel 12 Minuten später. Die Gruppe mit Pascal Ackermann von UAE benötigt weitere 40 Sekunden. Die Abfahrt ist nass und daher gefährlich. 

21 km vor dme Ende ist die Gruppe von Pedersen wieder vorne mit dabei. Den letzten Zwischensprint dominiert Remco Evenepoel. Es keine Punkte für den Srint, wohl aber Bonussekunden. Remco holt drei und Roglic deren zwei.

Das Orakel der Predigtoren war zutreffend. Man fuhr vor dem Sprint zunächst am Radhaus von Melfi vorbei. Der Bürgermeister winkte nett. Dann ging es aus dem Städele hinaus ins Gewerbegebiet- Dort hatte man mehr Platz. Trek Segafredo zog den Sprint an. Doch dann kam Michael Matthews an die Spitze geschossen. 200 m vor dem Ziel.  Pedersen versucht noch einmal. Doch muss er sich mit dem zweiten Platz zufrieden geben.

Ergebnis <<<<

 

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