Tour Down Under . Schon wieder Welsford.
Die Jungs von Bora hansgrohe müssen im siebten Himmel sein. Auch bei der vierten Etappe der Australien Rundfahrt heit der Sieger Sam Welsford. Nun ist die erste große Tour des Jahres auch eine der wenigen Rundfahrten wo Sprinter die Chance hätten auch ganz am Ende das Leadertrikot zu tragen. Andrè Greipel hat das ja vorgemacht.
Allerdings hat sich Welsford diese Möglichkeit wohl auf der zweiten Etappe versemmelt. Zudem müssen die Jungs dieses Jahr am letzten Tag den Mount Lofty als Schlussanstieg bewältigen. Das sind am Ende zwar nur 200 Höhenmeter, je nachdem wie man es sieht. Die letzten Anderthalb sollen eine Steigung von rund 6 Prozent haben. Das kann für einige der schnellen Jungs schon zu einem Problem werden.
Heute jedenfalls fuhr man von Murray Bridge nach Port Elliot, De136 km waren überwiegend flach. Ziemlich früh machten sich zwei Ausreißer auf die Socken. Ein Brite und ein Brasilianer. 123 km vor dem Ende hatten sie einen Vorsprung von rund einer Minuten. Das ganze ging bei schönen warmen Wetter voran. Wenn ich hier so aus dem Fenster auf die Schneemassen schaue, wird mir ganz anders. Aber ich bin ja froh, dass es im Bergischen Land mal wieder so richtig schön geschneit hat. Nein, tauschen würde ich nicht. Die dreisten Zwei bauten ihren Vorsprung auf über 5 Minuten und hatten die Reise über sicher eine gute Fernsehpräsenz. Bis sie halt, wie so üblich auf Flachetappen, 10 km vor dem Ende geschlachtet wurden. auf den letzten Kilometern gab sich Bora hansgrohe ziemliche Mühe um einen Sprintzug zustande zu bringen. Es glückte auch teilsweise. Zumindest konnte man Sam Welsford in eine gute Position bringen. Die letzten 200 m sahen eine Auseinadersetzung zwischen Biniam Girmay von Intermarchè und Sam Welsford von Bora hansgrohe. Die entschied Welsford souverän für sich. Er bleibt damit auch unangefochten der Träger des blauen Trikot des Sprintbesten.
Max Kanter vom Team Astana liegt in dieser Wertung auf dem dritten Platz. Dies dürften dem angeschlagenen Team Punktmäßig ein wenig auf die Sprünge helfen. Zumal Cavendish noch für eine Saison verlängert hat.
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