Mai 16, 2022

Radsport Journal Tourmann

Profi Radsport

Tour de Romandie. Die Erste.

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In der Romandie wird Radsport betrieben. Das ist doch eine gute Nachricht. Die heutige Etappe der Tour de Romandie ist die erste Gelegenheit für die Jungs, sich mal wieder auf der Straße zu zeigen. Gestern ging der Prolog ja über den Flugplatz.

Heute fuhr man Lac Neufchatel in Richtung Romont. Dort oben auf dem Berg ist jedenfalls das Ziel. Die alte Festungstadt ragt weit über die Ebene hinaus. Das heißt für die Jungs klettern. Das Ganze dreimal. Beim dritten Durschgang wird dann abgewunken. Heute wird sicherlich Klassement gemacht. Der Ausfstieg hat fast das Kaliber der Mauer von Huy. Da werden nicht viele mithalten können.

Tour de Romandie

Ich dacht erst, dass drei Schweizer mit bei den Ausreißern waren. Doch einer der Jungs enpuppte sich als  Däne. Da ist die Fahne ein wenig anders. Aber hier mir natürlich schon am Morgen gedacht, dass sich die Schweizer im Vorspiel zeigen wollen. Einer zumindest. Das es dann nun noch zwei wurden ist zumindest für die Massen am Ziel von Bedeutung. Die Jungs heißen übrigens Antoine Debons

 und Valère Thiebaud.

Ansonsten wird aber auch jeder andere ausgiebig bejubelt. Auch die Jungs auf dem Motorrad, die vielleicht letzte Woche noch Knöllchen verteilt hatten.

Wie gesagt, oder auch nicht , es sind fünf Jungs an der Spitze. Die für Stimmung sorgen.  Sie haben einen Vorsprung von 2 Minuten 19 Sekunden. 70 Kilometer vor dem Ziel.  Gut, das wird gleich eingeschmolzen. Aber die fünf Streiter haben sicher ihren Spaß gehabt. Held der Schweizer ist natürlich Marc Hirschi. Das Jungtalent vom Team UAE soll es heute richten. Mal sehen ob er an der Mauer von Romont mithalten kann.

Dann müssen die Ineos Leute dann doch noch Tempo machen. Man sieht einsam an der Spitze kämpfwen. Irgendwie hatte die Ausreißer mitbekommen, dass Ethan Hayter einwenig zurückgefallen war und legten einen Zwischensprint. Als Hayter wieder im Feld war durften die Grenadiere arbeiten. Der Vorsrpung war  kurzfristig auf  3 Minuten gesprungen. Das haben die Profi mal kurz zu Kleinholz gemacht. 50 Kilometer vordem Ende war man wieder bei unter 2 Minuten angelangt. 

Die Jungs ließen jetzt natürlich nichts anbrennen. Bei der zweiten Zieldurchfahrt war es nur wenig mehr als eine Minute.

Die beiden Schweizer Jungs halten bis zuletzt die Schweizer Flagge hoch. 34 Kilometer vor dem  Ende fahren sie alleine an der Spitze des Rennens. Mit 45 Sekunden Vorsprung. Das ist tapfer, aber auch dem jugendlichen Leichtsinn geschuldet. Das böse Ende wird nicht lange auf sich warten lassen.

Leider. Denn wie sagte John Silver noch in der Schatzinsel so schön. Die Jugend, die Kraft, das ist die Zukunft. Oder so. Ich habe meinen Stevenson gerade nicht dabei.

Ich habe mal wieder was verwechselt. Einer der Schweizer war Franzose. Thomas Champion  vom Team Cofidis kämfte wie ein Löwe. Genauso  wie Antoine Debons. Genützt hat es ihnen nichts. Denn 29 Km vor dem Ziel werden sie eingeholt.  Wenig später sieht Debon eine Minute  erschöpft hinter dem Peloton herradeln. Das wird noch bitter. Noch sind es 20 km bis ins Ziel. Ja, die alten Schriftsteller und die alten Piraten. Da kann man sich schon verlassen oder fühlen.

Nachddem die Kiddies ihre Dreiradshow abgeliefert haben, beschäftigen sich die Männer mit dem Geschehen im Radsport. Ineos steht in der Pflicht, aber nicht mehr alleine da. Da wollen auch andere Mannschaften nichts anbrennen lassen.  Bora hansgrohe sieht man allerdings nicht ganz vorne.

Das Rennen wird immer schneller. Dann krachts. 14 Km vor dem Rnde liegt der leader der Tour de Romandie mit vielen anderen im Graben. Zu weit hinten. Das gibt nichts mehr. Wenig mehr als die Hälfte der Fahrer sind noch in aktuellen Renngeschehen. Die IneosGrenadiere stellen die Arbeit ein.  Alle anderen warten ab. Hayter hat 6 Minuten Rückstand. Die Karte´n werden 10 km vor dem Ende neu gemischt. Jetzt wird die Mauer von Romont die Entscheidung bringen.

Es vom Teamwagen wohl eine neue Order gekommen. Ethan Hayter steht nicht mehr im Mittelpunkt. Die Grenadiere arbeiten wieder. Für wen nun?

 

 

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