September 19, 2021

Radsport Journal Tourmann

Profi Radsport

Tour de Pologne 1. Etappe

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Tour de Pologne

Olympia ist vorbei. Radsport geht weiter. Die Tokio Athleten versinken wieder in der Unbeachtlichkeit. Falls sie sich nach Hause trauen. Die Radsportler sind wieder im Fernsehen präsent. Pascal Ackermann hat ja nun seinen Wechsel nach UAE bekanntgegeben. Trotzdem ist er bei der Tour de Pologne am Start.

Er wird sich dort natürlich auch zeigen. Das liegt nicht nur an der Beliebtheit des Teams, dass eine Zeitlang die prominenten polnischen Fahrer in seinen Reihen hatte. Es liegt auch der Strecke. Viele Etappe enden mit einem Sprint und hier kann sich Ackermann zeigen.  Ob es heute allerdings was wird, wird sich zeigen. 

Die 1. Etappe geht über 216 km von Lublin nach Chelm und ist eher flach. Bis auf  die Hoppel am Ende. Ich weiß nicht, ob das eine Reaktion auf die Ereignisse in Kattowice sind im letzten Jahr sind. Der Sprint ist jedenfalls nicht abfallend.

 

Heute sollte es Ackermann richten können: Vielleicht. Morgen haben wir einen größeren Schlussanstieg. Insgesamt haben wir  rund 1140 Kilometer. Das Finale wird dieses Jahr in Krakow ausgetragen. In Katowice gibt es ein Zeitfahren über 19 km. Eine ganze Masse gute Fahrer ist mit dabei. Ich rede , neben vielen anderen,  von Ulissi, Almeida, Ackermann, George Bennett, Matej Mohoric und Lokalmatador Kwiatkowski.

Das Rennen

67 km vor dem Ende sehen wir drei Mann an der Spitze. Es sind Sean Bennett, Fedorov und Paluta aus Polen. Die Jungs haben einen Vorsprung von 90 Sekunden. Der wird sicher nicht halten. Hält auch  nicht, denn 37 Kilometer vor dem Ende sieht man das geschlossene Peloton sich zerfleischen.

Pascal Ackermann wird die Etappe definitiv nicht gewinnen. Aus gesundheitlich Gründen muss er vorzeitig aufgeben.

 Jetzt sehen andere ihre große Stunde gekommen. Das führt dazu, dass sich wieder eine dreiköpfige Gruppe absetzen kann. Diesmal sind es  Duchesne, Scully und jos Van Emden. Die Jungs werden eine halbe Minute weggelassen. Noch sind 23 Kilometer zu fahren. Die Jungs werden natürlich wieder eingeholt. 7 km vor dem Ende können sich die Jungs die Zielanfahrt einmal anschauen. Der vorletzte Kilometer geht noch leicht runter. Dann beginnt die leicht Steigung. Die letzten 700 m sind ansteigend und mit Kopfstein gepflastert. Gut, das es trocken ist.

In den letzten Anstieg geht das Feld noch geschlossen. Auf dem Kopfsteinpflaster gibt es für alle das Huy Feeling. Alvaro Hodeg  vom Team Deceuninck Quickstep sieht aus wie der sichere Sieger. Doch dann wird er  kurz vor der Linie noch Phil Bauhaus vom Team Bahrain Victorious abgefangen.

 

 

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