Tour de Luxembourg. Finalmente Sacha Modolo.

Radsport Journal

Das er noch siegen kann, daran hat Sacha Modolo  vom Team Alpecin Fenix schon lange nicht mehr geglaubt. Zu lang ist es her, dass er mal am Ende jubeln durfte. Doch heute, auf der dritten Etappe der Tour de Luxembourg hat er sich eines besseren belehren lassen. Er hat sich tatsächlich wieder in einem Messisprint, der heutzutage als Sprint royal gehandelt wird, durch gesetzt. Dafür  saß er nachher lange auf der Straße und verursachte eine leicht Überschwemmung der Mosel. Morgen oder Übermorgen  wird man das am Pegel Koblenz  auch feststellen können.

Die heutige Etappe der Tour de Luxembourg war 189 km lang. Sie nutze somit fast das ganze Terrain des Landes aus. Die deutschen Zuschauer konnten einmal die Bachseite wechseln und waren schon mitten im Geschehen. Schengen!!!

Ein deutscher Cyclocrosser bestimmte fast bis zum Ende das Rennen. Modolo`s Kollege Philip Walsleben wurde mitsamt seinen kleinen Gruppe erst 500 m vor dem Ziel eingeholt. Lang sah es so aus, dass sie die letzten 30 Sekunden verteidigen könnten. Doch dann war es mit der Herrlichkeit vorbei. Andere Teams, darunter das zur Zeit etwas klamme Team Delko Marseille, versuchten alles um nach einem Sieg ganz oben auf dem Podium zu stehen. Doch dann war es die zweite Reihe von Alpecin Fenix, die glänzen durfte. Den Shampoeboys Managern wird egal sein.

Marc Hirschi vom Team UAE bleibt weiterhin der Führende in der Rundfahrt.

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