März 9, 2021

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Profi Radsport

Tour de la Provence. Demare versemmelt.

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Arnaud Demare

Die erste Etappe der Tour de la Provence führte von Aubagne nach Six Four les Plages. Fragen sie mich nicht, ob das 6 Fürze am Strand heißt. Am Straßenrand hat man aber wesentlich mehr Zipfel gesehen. Willkommen… Südfranzösische. Die Etappe war 185 km lang und hügelig. Zudem lockte das schöne Wetter viele Leute auf die Straße. 

Arnaud Demare hat diese Etappe gründlich versiebt. Bis 10 m vor der Ziellinie sah er sich als sicherer Sieger. Wenn er in den Rückspiegel geschaut hätte, wäre ihm bewußt gewesen, das dass heute nicht so ganz richtig war. Denn da kam der Italienier Ballerini vom Team Deceuninck Quickstep mit Sieben Meilen Stiefeln und holte sich für sein Team den ersten Sieg des Jahres. Es werden sicher weitere folgen.

Jeder der Demare kennt, weiß wie nur er sich über einen Sieg freuen kann. Es tut mir ein wenig Leid für den sympathischen Franzosen. Aber so ist der Sport nun mal und im Radsport ist der Zweite halt der erste Verlierer.

Da wir ja in einem verrückten Radsportwinter stecken, gibt es auch verrückte Radrennen, verrückte Verläufe von Radrennen. Dieses Mal versuchte es eine Ausreißergruppe 70 km vor dem Ende. Das ist ja eigentlich normal. Nur die Teilnehmer nicht. Alaphilippe, Moscon und Ciccone versuchten ihr vorzeitiges  Paris Roubaix Wochenende.

Das sieht man selten und so waren alle mal wieder heftigs überrascht. Tut sich da was im Radsport. Hat Corona die Gehirnzellen gelockert? Am blieb aber wieder alles beim alten die Ausreißer wurden ein zwei Kilometer vor dem Ziel gestellt und die Sprinter begaben sich an die Arbeit.

Bora hansgrohe fiel heute auch auf. Sie haben den jungen englischen Bahnspezialisten Matthews White für drei Jahre engagiert. Der junge Mann konnte sich gleich mit einem 5. Platz in Szene setzen. Das vor allen in diesem hochkarätigen Sprinterfeld.

Auch die Tour de La Provence ist dieses Jahr gut besucht. Was die World Tour Teams angeht. Man merkt schon, dass es an spanischen Rennen ein wenig mangelt. So sind dann sechszehn 1a Mannschaften am Start. Und fünf kleine dürfen ein wenig von der großen Luft schnuppern. Die Jahre davor waren es ein paar weniger. Die Veranstalter dürfte es freuen. Die PRT  Teams sehen es dagegen wohl eher mit gemischten  Gefühlen. Da bleiben jetzt nur wenige Rennen, wenn die Haie im Becken bleiben.

Ergebnis <<<<

 

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