Tour de Italia. Oder der große Schatten.

Olympia machts es möglich. Da verschwinden auch die ganz großen in die Provinz. Startort der Tour de France ist Italia und man bleibt länger als gewöhnlich in einem fremden Land. Die Grand Boucle beginnt wie gewöhnlich an einem Samstag. Aber diesmal in Florenz. Dann arbeit man sich auch der Strecke des Giro durch die Poebene nach Frenkreich vor. Ers am vierten Tag kommt man dann ins Kernland zurück. Der Start der vierten Etappe ist aber noch in Italien.

Dafür wird dann aber die Strade Bianche Version herrausgeholt, Ein wenig später. Erst am 9. tag geht es in Frankreich zur Sache. 32 km Schotter. Da schlottern den Jungs schon die Knie. Denn Fahrer wie die Belgerin Julie De Wilde kennen die Strecke noch aus diesem Jahr. Das sollen richtig große Steine sein. Und nicht der nette weiße Sand der toskanischen Straßen.

Da zittern auch die Profi schon jetzt ein wenig. Besonders für die Jungs in der Gesamtwertung könnte die Sache unberechenbar werden. Ein kleiner Platten und die Aussichten fürs Gesamte sind schnell verschwunden. Aber schon bei den Paris Rounaix Abschnitten in den letzten Jahren hat man gesehen, dass da keine so großen Unterschiede entstehen. 

Es kommt also mehr auf das Spektakel an. Andere Veranstalter setzen da auf 25 prozentige Anstiege. Ich bevorge eher 40 prozentigen Whiskey.

Aber man kann ja noch einen draufsetzen. So gibt es dann am Ende noch ein Novum. Die letzte Etappe startet im Ausland. Gab es das schon? Glaube nicht.

Man startet in Monaco und endet in Nizza. Die Distanz zwischen den beiden Orten ist nicht so groß. Deshalb hat man sich auf ein 32 km langes Zeitfahren geeinigt. genauer gesagt hat man es den Fahrern verordnet. Die ASO. Die böse.

Denn damit hat man den Jungs den tag ordentlich vermasselt. Keine Tour d’Honneur mit Schampansky und lockeren Ausfahren. Nein , über den Dächern von Nizza geht noch einmal ordentlich zur Sache. Auf der Promenade des Anglais sind schon Rennen im Sekundenabstand entschieden wirden. Genau so was wünscht sich der Veranstalter. Aber sicher nicht die Jungs. Ich bin da noch  zwiegespalten. Aber im Endeffekt sollte man das Spektakel nicht zu sehr provozieren oder produzieren. Wir wissen alle wohin das Ende führt.

Und ein wenig dankbarer sollte man auch sein. Ich meine, dass die Jungs die Welt drei Wochen lang so gut unterhalten haben.

 

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