Tour de France. Viel Arbeit für Nils Politt

 

Gestern sah es ja so aus, als ob man sich auf einen Waffenstillstand geeinigt hätte. Heute  sieht es anders aus. Die Ausreißergruppe hatte einen gewissen Charme. Deshalb versuchten es viele. Und viele wollte nicht, dass andere die Chance wahrnahmen. Das führte zu einem hektischen Beginn der 11. Etappe.

Doch nach einer Stunde beruhigte sich das Ganze. Ein paar Freunde hatte sich gefunden. Und die Favoriten hatten die Gruppe abegnickt.

Das bedeutete aber auch Arbeit für Nils Politt vom Team UAE. Der musste die Ausreißer auf Abstand halten. Abstand halten hieß 2 Minuten. Mehr wurde den Jungs nicht gegeben. Die Sprinter und Ihr Bus waren dankbar. Man hatte sich auf eine angenehme Geschwindigkeit eingependelt.

Heute kommen noch die Berge am Ende. Wollen mal sehen, ob sich die vier Favos noch um den heißen Brei streiten.

So kommt es dann auch. Als es in den Anstieg zum Col de Neronne geht ist seine Arbeit getan. Jetzt übernimmt ein Teamkollege, Pavel Sivakov,  die Arbeit. Das Feld zersplittert. Hinter dem Pass der 2. Kategorie kommt direkt der Anstieg zum Puy de Mary, immerhin Kategorie 1. 2 km vor dem Puy Mary macht Adam Yates die Arbeit. Ayuso hält sich wieder einmal zurück.

1 km vor dem Gipfel sind die Ausreißer eingeholt. Ben Healy ist der letzte den es erwischt. Viele Jungs sind es aber nicht mehr. so an die zehn. Noch sind es 31 km bis ins Ziel. 

500 m greift Pogacar an. Roglic und Vingegaard  können in einem gewissen Rückstand folgen Evenepoel nicht.

Am vorletzten Berg kommt Vingegaard wieder zu Pogacar. Die beiden fahren an der Spitze. Keiner gibt nach. Und sie duellieren sich auch noch auf den letzten Metern. Pogacar ist sicher überrascht, dass er von Vingegaard niedergemacht wird. Doch anschließend beim Ausfahren auf dem Tretrad sieht Vingegaard wie eine reitende Leiche aus. Das wird noch spannend.

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