Tour de France. Gibt es doch noch Hoffnung?

Interviews vor dem Rennen sind sehr beliebt. Da kommt mancher gediegenen Radsportjournalist ins Rauschen, weil ihm gerade ein zwanzigjähriger Vollprofi in die Geheimisse des Radsports eingeweiht hat. Und er hat mir alles erzählt von seiner Jugend und was sie heute so unternehmen. Die volle Teamstrategie.

Ich frage mich immer, warum keiner diesen Idioten zum Schweigen bringt.  Ich meine einfach nur zwischen die Kiemen stecken. Gut, ich bin es leid, dieses ewige nichtssagende Geschwafel vor dem Rennen. Niemand kann natürlich erwarten, dass da einer Tacheles redet. Aber alle tun so als ob. Und das macht sie ja so wichtig. Man tut was für sein Geld und Mutti , schau, ich bin im Fernsehen.

Gestern war es trotzdem wieder spannend. Die Ausreißer haben sich ja vor dem Rennen als Sieger produziert und die üblichen Schleimer haben das dann auch schön kommuniziert. Allerdings kam es wieder anders. Gut von Roglic und Evenepoel kann man im Anstieg nichts erwarten. Dafür sind sie in der Abfahrt immer noch gut dabei. So beschränkte sich das Duell wieder einmal auf Pogacar Und Vingegaard. Und tatsächlich, der Däne hat das knapp für sich entschieden.

Gibt es noch Hoffnungß Nein, ich glaube nicht. Denn Vingegaard gab beim Ausrollen auf dem Tretrad anschließend  die Nummer der reitenden Leiche. Aber warten wir es ab. Denn Pogacar war gestern sicher nicht amused, dass der Däne sich so echauffieren konnte. Oder doch?

Heute haben wir eine Flachetappe vor uns. Ich habe natürlich vorher jeden Sprinter gefragt. Und alle wollen sie gewinnen. Okay. Okay. Okay. 

Jedenfalls fährt man 203 km Richtung Pyrenäen. Von Aurillac nach Villeneuve sur Lot. Hoffentlich bleibt es auch so. Heute morgen hieß es erst mal: Drah dich schnell um. der Rennradklau, geht um. Team Total Energies war heute Nacht betroffen. 10 Räder sind wohl weg. Wer kauft die wohl?

 

 

Jonas Abrahamsen ist heute wieder bei der Arbeit. Er befindet sich in einer Ausreißergruppe und sammelt fleißig  Punkte für das Bergtrikot. Das trägt er zur Zeit stellvertretend für Pogacar. Selbst wenn er heute punktemäßig mit dem Slowenen gleichzieht behält der das Trikot. Poagacar hatte die besseren Bergwertungen gewonnen. Aber morgen ist auch noch ein Tag.

Das die Jungs bis ins Ziel kommen. damit rechnet keiner. Da will Girmay sicher Nochmal hoch punkten. Den Zwischensprint hat er jedenfalls vor Philipsen durchgefahren. 1 Punkt plus.

In  Dingens kommt es dann noch zum gewünschten Massensprint. Roglic ist  durch einen Sturz meilenweit zurückgefallen. Aber Girmay ist noch da und macht die Sache klar. Egal wer gelb bekommt und die 500000. 25000 gehen an Afrika, Girmay und  Intermarche fürs grüne Trikot.

Ja, es gibt noch Hoffnung. Joanna. Auch für Pascal Ackermann. und Phil Bauhaus. Wenn der Morgen kommt,

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