Tour de France. Roglic gibt auf.

Tour de France 21

Ein turbulentes Wochenende bei der Tour de France. Die beiden Alpenetappen standen auf dem Programm und es wurde Tacheles geredet. Sah man am Freitag noch Tadej Pogacar als großen Verlierer, so schlug der Vorjahressieger am Tag darauf gnadenlos zurück.

Ich fand das Ja richtig toll. dass am Freitag auf einer Rolleretappe auch die Rolleure durchkamen. Das mit einen scheinbar gigantischen Vorsprung, so dass mancher Experte die  Tor für Pogacar als beendet ansah. Doch die Helden des Freitags mussten dieses Wochenende bezahlen. 

Das Rennen

Zunächst war es der Sieger  Matej Mohotic. der am folgenden Tag ordentlich unter die Räder kamen. Die Kraftanstrengung bei der bisher längsten und im Stundenmittel auch schnellsten Tour de France Etappe im Jahre 2021 hatten seine Kräfte aufgezehrt. Auch Primoz Roglicvon Jumbo Visma war am Ende und verließ heute den Giro vorzeitig. Der gestrige Samstag hatte ihm gezeigt, das er es mit diesen üblen Verletzungen nicht schaffen würde nach Paris zu kommen.

Wout Van Aert ließ sich dagegen nicht entmutigen. Nachdem der Gelbe Haßkollege Van der Poel gestern aus dem Trikot gefahren wurde und heute aufgab, sah er seine Stunde gekommen. Er war am Beginn des Tages 2. der Gesamtwertung und lag nur 2 Minuten hinter Pogacar vom UAE Emirates. Doch heute starb er den Heldentod der Radfahrer und verschwand aus der Gesamtwertung. Über 31 Minuten bekam er am Ende aufgebrummt.

Doch anderen Fahrern ging es ebenso. Ich rede jetzt nicht von den deutschen Sprintassen. Ich rede zunächst mal von Wout Poels vom Team Bahrain Victorius und von Michael Woods von der Israel Start UP Nation. Beide kämpften um die Gesamtwertung und um die Bergwertung. Sie waren der Spitze des Rennens  und hatten einen guten Vorsprung zu den übrigen Favoriten herausgefahren. Man sah sie schon im Gelben Trikot.  Bis sie erbarmungslos abkackten. Zuerst Poels und dann Woods. Beide wurde im Verlauf der 9. Etappe der Tour de France durchgereicht und bekamen iohr Konto mit über 23 Minuten belastet.

Auch der dritte Im Bunde, Nairo Quintana vom Team Arkea Samsic, der mit den beiden um die Bergwertung kämpfte und sie sich dann holte, zeigte am Ende Schwächen. Er wurde von der Gruppe der Favoriten noch aufgefahren.

Sprinter können nur Bus fahren und keine Berge. Sonny Colbrelli, der italienische Meister vom Team Bahrain Victorious, belehrte die Radsportwelt eines Besseren. Er wurde nämlich auf dieser schwierigen Etappe Dritter. So was hat die Welt noch nicht gesehen.

Gewinner des Tages war aber Bren O’Connor vom Team Ag2R. Der Australier gewann das Rennen überlegen und befand in sogar einen kleinen Augenblick in der Position des virtuellen Toursiegers. Bis sich 4 Km vor dem Ende Tadj Pogacar auf den Weg machte und den übrigen Favoriten noch ein wenig vom slowenischen Wein der Trübsal einschenkte.

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