Tour de France. Nils Politt bei der Arbeit.

Die heutige Etappe der Tour de France war herzhaft. Es ging von Pinerolo nach Valloire. Da man auch in Besancon vorbeikam und die Etappen nur eine Länge von 139,6 Kilometern hatte, war da Galibier unvermeidlich. Immerhin hat der Pass eine Höhe von 2700 Metern.

Hier fiel dann auch die Entscheidung des Rennens. Zuvor musst aber Nils Politt mal seine Brötchen verdienen. Denn Politt durfte die starke Ausreißergruppe für seinen Chef auf Distanz halten. Mehr als zwei drei Minuten wurde den Jungs nicht gegeben, damit man sie im Aufstieg zum Galibier niedermachen konnte.

Lange sah so aus, als ob die Tour doch noch spannend werden würden. Denn neben Pogacar hielten sich zum Schluss noch einige Fahrer auf. Nicht aber der gelbe Carapaz. Der hatte gestern seinen Tag und fährt morgen wieder in rosa. Steht auch besser, denn den Giro hat er ja schon gewonnen.

Aber 1 Kilometer vor dem Gipfel des Galibier machte deer Meister aller Klassen ernst und die Spitzengruppe flog auseinander. Nur Jonas Vingegaard von Visma Lease a Bike konnte ihm halbwegs folgen. Doch dann schwächelte auch er und verlor auf den letzten Metern zum Gipfel noch 14 Sekunden.

In der Abfahrt konnte davon zunähst ein paar wieder gutmachen. Doch dann verließen sie ihn. Obwohl noch vier weitere Fahrer oder gerade deswegen Anschluss fanden, hatte Pogacar am Ende 35 Sekunden Vorsprung.

Wir sind erst bei der vierten Etappe und bei der Tour kann immer was passieren. deshalb könnte für die anderen immer noch was gehen. Ich frage allerdings, nach dem Tod von Gino Mäder letztes Jahr in der Schweiz, warum man solche gefährlichen Abfahrten noch ans Ende einer Etappe setzt und die Fahrer zum äußersten Risiko zwingt.

Ein wenig sollte man schon aus den schlimmen Geschichten des Radsports lernen.

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