Tour de France. Fällt die Entscheidung heute im Zeitfahren?

Ich spreche ja  manchmal von einer langweiligen Tour. Andere sehen das andes. Sie sind fasziniert vom engen Zweikampf zwischen Pogacar und Vingegaard. Ist das vielleicht ein beruflicher Zwang? Was bleibt sonst. Pulverkaffee, what shalls?  Oder was sagt man sonst in der Kaffeebranche?

Schon lange vor der Tour de France war klar, dass die Sache nur zwischen Poagcar und George Cluny, Vingegaard ausgetragen wurde. Son kam es dann von Anfang an. Aureißer hatte nur begrenzte Möglichkeiten. Wout Van Aert hatte sich das wahrscheinlich ganz anders vorgestellt, Vingeggard und ich übrigens auch. Denn das der Junge da jeden Tag den sterbenden Schwan gibt, ist sicher nicht im Sinn dieser Schachspiels.

So konnte Pogacar jeden Tag ein wenig von sichher geglaubten Vorsrung von Vingegaard abknipsen. Während sich Wout Van Aert in Spitzengruppen ziemlich sinnlos verausgabte. Gut man jetzt nicht gerade, dass die anderen Teamkollegen bei Jumbo Visma Bestform hätten. So können die Jungs von UAE jeden Tag gelassen angehen.

Und nur deshalb wird es heute noch mal spannend. 10 Sekunden sind in einem 30 Minuten langen Bergzeitfahren nichts. Die kleinste Kleinigkeit kann einem Fahrer zu Gunsten oder Ungunsten reichen.

Ja, die Tour de France ist spannnend. Villeicht nur deshalb, weil der Dummheit oft keine Grenzen gesetzt werden.

Schauen wir uns lieber die Strecke an. Man bleibt in der Umgebnung von St. Gervais. Das TT führt von Passy nach Combloux und hat eine Länge von 22,4 km. Schon zwei Kilometer nach dem Start kommt ein Hügel. Der hat immerhin einen Höhenunterschied von 150 Metern. 8 Prozent hat er auch. Danach geht es Prinzip eine zeitlang nur bergrunter. Dann folgt eine leicht ansteigende Ebene. Erst 7 Kilometer vor dem Ende geht es dann richtig zur Sache. Man über 400 Höhenmeter zu überwinden. Das ist kein Spaß. Die Fahrräder werden nicht gewechselt. Man fährt wohl die ganze Zeit mit dem aerodynamischen, aber etwas schwereren, Zeitfahrrad.

Die Favoriten des Tages sind wohl Vingegaard und Pogacar. Würde mich wundern, wenn Stefan Küng hier eine Schnitte bekäme.

Mit den  30 Minuten kommen wird nicht ganz hin. Zu Beginn des Zeitfahrens sind  es eher 39 und mehr. Apropo Bike Change.. Mikkel Bjerg von UAE testet den Fahrradwechsel für Pogacar. Moscon vom Team Astana kommt auf einen normalen Fahrrad 2 Minuten schneller an als die Jungs auf den Zeitfahrrädern. Der Wechsel ist bei diesem Zeitfahren ist nicht so strikt geregelt wie beim Giro. Man kann überall und jederzeit wechseln. Allerdings muss das Ersatzrad vom Dachgepäckträger abgeschraubt werden. Das kostet schon ein wenig Zeit.

Wenn sie jetzt glauben, ich handele hier jeden Fahrer samt seinen Zwischenzeiten ab. Nun dann haben sie sich getäuscht. Zeitfahren sind was für uns Fotographen. Ich nutze es gerne. Man kann die Jungs ablichten und gleichzeitig das Auto mit dem Namen und hat direkt mal  die komplette Fahrergruppe indentifiziert. Ansonsten ist das TT mehr als langweilig.

Deshalb gibt es am Ende dann den Sieger  und natürlich auch den Bericht über die Gesamtwertung. Nur soviel vorab. So wie es jetzt aussieht werden die besten Fahrer ihre Räder austauschen. Mittlerweile sind bei 35 Minuten angelangt. Remy Cavagna  hält diese Zeit. 

Zum Schluss werden die Klatschen verteilt. Als klatscht Wout Van Aert Cavagna ab. Doch doch dann kommen die beiden big boys und und der Sandkasten wird schnell mal leer geräumt. Zunächächst pulverisiert Poagcar die Zeit von Van Aert um über 1 Minute. Dann setzt Vingegaard von einen drauf und pulverisiert die Zeit von Pogacar um 1:38  Minuten.  Das ist mal die perfekte Welle. Auch für den ziemlich unbotmäßigen Mannschaftskollegen. 

Der soll jetzt nach dem Willen der ihm wohl hörigen TV Kommentatoren nun morgen oder übermorgen oder überübermorgen sich seinen Etappensieg sichern dürfen. Dieses ewige Mahna Mahna.Do doo be-do-do Mahna Mahna, Do do-do do, Mahna Mahna, Do doo be-do-do be-do-do be-do-do be-do-do-doodle do do do-do im Fernsehen. Man könnte weinen. Also dann vielleicht klappt es denn manana. Oder sagen wir einfach manjana?

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